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    US-Gesundheitsreform legt Goldkäufer an die Kette

    By Roman | Juli 29, 2010

    Diejenigen, die sich über die verabschiedete Gesetzgebung zur Gesundheitsreform von Präsident Obama empört zeigten, haben nun einen neuen Grund, entsetzt zu sein – eine bislang kaum Aufsehen erregende Zusatzklausel zum verabschiedeten Gesetz, welche die Käufer und Verkäufer von Goldmünzen in den USA unter eine verschärftere Kontrolle der Regierung stellt. Erreicht werde eine verschärfte Kontrolle, indem die Bürger Käufe von Gütern und Dienstleistungen von Kleinfirmen und Selbständigen ab einer Höhe von $600 ab dem Jahr 2012 dem Finanzamt melden müssen, worunter auch insbesondere die Goldhändler fielen.

    Große Empörung über Registrierung von Goldkäufern beim Finanzamt

    Die Angelegenheit schaukelt sich gerade sehr stark auf, während die Händler von Goldmünzen unter verschärfter Beobachtung aufgrund ihrer verfolgten Verkaufstaktiken stünden. Absatz 9006 des Gesetzes namens “Patient Protection and Affordable Care Act” wird die internationale Abgabenordnung ergänzen, um den Umfang des Formularblatts 1099 zu vergrößern. Momentan wird das Formblatt 1099 genutzt, um Rechenschaft abzulegen über die verschiedenen Einkommen, die in Verbindung stehen mit Dienstleistungen, die durch unabhängige Vertragsnehmer oder Selbständige erbracht werden.

    Beginnend ab 01. Januar 2012, wird das Formblatt 1099 ein Eckpfeiler der Einkommensberichterstattung an das Finanzamt sein, um über alle Käufe von Gütern und Dienstleistungen von Kleinunternehmen und Selbständigen Rechenschaft abzulegen, die einen Betrag von $600 pro Finanzjahr übersteigen. Edelmetalle – wie zum Beispiel Münzen und Barren – fallen in diese Kategorie und Münzhändler befinden sich unter denjenigen, die durch die Änderungen am stärksten in den Fokus rücken.

    Dieser Gesetzeszusatz verfolgt die Intention, das nach eigenen Angaben des Finanzamts riesige Reservoir von nicht deklarierten Einkommenssteuern zu minimieren. Der Zusatz wurde ausgerechnet in die verabschiedete Gesetzgebung zur Gesundheitsreform inkludiert, um einen Weg zu finden, die aus dieser Reform entstehenden Kosten zumindest teilweise zu decken. Es wird erwartet, dass die Optimierung der Abgabenordnung zu Mehreinnahmen des Staates in Höhe von $17 Milliarden führen wird in den nächsten zehn Jahren, wie das Joint Committee on Taxation mitteilte.

    Die Edelmetall- und Münzindustrie gehörten zu denen, die bereits früh und lautstark in Opposition gegen die gesetzlichen Maßnahmen gingen, wie Diane Piret, Direktorin des Industrieverbands für Sachwerte (ICTA) ausführte. ICTA ist ein Händlerverband, der geschätzt 5.000 Münz- und Barrenhändler in den Vereinigten Staaten vertritt. Die Münzhändler kauften nicht nur zur Aufstockung ihrer Läger Material von anderen Münzhändlern, sondern ebenfalls in großer Häufigkeit von der Bevölkerung, so Piret.

    Die meisten anderen Arten der Unternehmen hätten dagegen nur eine limitierte Anzahl an Lieferanten, von denen sie ihre Güter erwerben, um sie wieder zu verkaufen. Zu jedem Zeitpunkt, zu dem ein Mitglied der Bevölkerung an einen Händler Gold in einem Umfang von mehr als $600 verkauft, werde auch diese Transaktion durch den Käufer an die Regierungsbehörden gemeldet werden müssen. Die Käufe von physischem Gold – entgegen Futures oder Optionen, die an den Preis von Gold gebunden sind – sind ein äußerst populärer Trend unter den Unterstützern der Tea Party und anderen gewesen, die verängstigt sind durch die ökonomischen Leitlinien Obamas, wie Mitglieder der Edelmetallindustrie mitteilten.

    Konservativ-liberale Kommentatoren, wie Glenn Beck von Fox News, werben bereits routinemäßig im Fernsehen für die Sicherheit von Investments in Edelmetallen in einem ökonomischen Umfeld, in dem das Finanzsystem – und mit ihm das Papiergeld – nur noch von dem Vertrauen des Rests der Welt in die Kreditwürdigkeit der US-Regierung abhängig sei. Die jüngst enthüllten Ermittlungen der kalifornischen Behörden nach Hinweisen und Beschwerden aus der Bevölkerung gegen die Firma Goldline International, die Beck als Werbeikone genutzt hatte, wie auch Superior Gold Group, die im Gegensatz kein Schlaglicht darauf geworfen habe, was der liberale demokratische Politiker Anthony Weiner eine “unheilige Allianz” zwischen Goldhändlern – wie Goldline – und konservativen Medienpersönlichkeiten – wie Glenn Beck – nennt.

    Goldline International im Fokus der Ermittlungen

    Beck, der zu den eingeleiteten Ermittlungen um Goldline keinen Kommentar abgeben wollte und das Marketing der Firma Goldline, porträtieren den Besitz von Goldmünzen als bessere Alternative gegenüber Goldbarren, falls die US-Regierung jemals nochmals zu einer Entscheidung gelangen sollte – wie sie es unter FDR im Jahr 1933 tat – den Besitz von physischem Gold durch die allgemeine Bevölkerung mit einem generellen Verbot zu belegen. Zu dieser Zeit war der US-Dollar immer noch an den Preis von Gold gebunden; der Goldstandard wurde erst aufgehoben während den Amtsjahren der Administration von Richard Nixon in den 1970iger Jahren.

    Anm.: Bereits in “Minenkonzerne avancieren zur globalen Steuermelkkuh” hatten wir darauf aufmerksam gemacht, dass selbst wenn keine Gefahr für ein neues Goldverbot bestehen sollte, so doch heute ganz andere Mittel durch Regierungen gewählt werden könnten, um die Käufer von Edelmetallen in die Schranken zu weisen, die zum Beispiel auf einer horrenden Besteuerung ihrer Investments basieren könnten. Während viele andere Länder bereits über die Einführung und somit eine Kopie der australischen Minensteuer nachdenken, um diese Steuer irgendwann global zu erheben, werden die Käufer von Gold ab Januar 2012 in den USA nun auch durch das Finanzamt erfasst und registriert. Man muss sich die potenzielle weitere Vorgehensweise nicht an den Haaren herbeiziehen, um darauf zu kommen, dass eine Registrierung des Golderwerbs bei staatlichen Stellen und Behörden auch irgendwann dazu genutzt werden könnte, den Goldmarkt trocken zu legen, falls das nötig werden sollte. Es muss nicht so sein, kann es jedoch. Einwohner in den USA sollten zumindest darüber nachdenken, ob sie ihr Gold nicht in anderen Weltregionen lagern lassen wollen, doch stellt sich die Frage, wie lange es wohl dauern würde, bis sich die US-Regierung mit Auskunftersuchen an Länder wie die Schweiz oder Singapur wenden würde. Und wenn es zu hartem politischen Druck käme, wer will dann heute schon noch sagen, wie die jeweiligen Regierungen der betroffenen Nationen reagieren werden, wenn es um die Offenlegung der Depositen von amerikanischen Staatsbürgern im Ausland ginge? Wetten würde ich persönlich im heutigen Umfeld auf nichts mehr.

    Jon Nadler, Analyst bei Kitco.com, erklärt, was die neue Goldsteuer in der Gesundheitsgesetzgebung bedeutet und wie diese den Goldmarkt verändern könnte

    Topics: Regierung und Banken | 27 Comments »

    27 Responses to “US-Gesundheitsreform legt Goldkäufer an die Kette”

    1. top Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:03

      Haha, bereits vor 2012 liegt die USA in Schutt und Asche ( entweder finanziell oder durch weitere Kriege gegen den Iran auch im wahrsten Sinne des Wortes ), eine Unze Gold wird nur noch für ganz wenige bezahlbar sein, dieses Gesetz ist so sinnlos wie der Rest der amerikanischen “Regierung”…

    2. uri Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:09

      Der MArkt wird schon eine Lösung finden. Leer wird jedoch die Regierung ausgehen. Wer zu solchen Mitteln – Gewalt – greift, der wird vom Markt ignoriert. Eine Regierung, die der Bevölkerung den Krieg erklärt, bläst zur letzten Schlacht. Eine Regierung hat noch nie eine Schlacht gegen die Bevölkerung gewonnen. Man kann also absehen, dass die Regierung sich mit wertlosen Dollars und Gesetzen gegen die eigene Bevölkerung am Leben erhalten will. Diese Maßnahme wird zu einem Schwarzmarkt führen, an dem die Regierung nicht partizipieren wird. Gleiches gilt für ihre Angestellten. Wir werden sehen, wie viele Kriege die US-Regierung führen kann, wenn sie kein Gold vorzuweisen hat. Auf eine goldgedeckte US-Währung würde ich als Privatman nichts geben. Solange dort kein Recht und keine Ordnung ist, solange sollte man mit Investitionen in den USA vorsichtig sein. Wer Dollars besitzt, der ist in den USA investiert.
      Wieviele der 100 tsd Soldaten der USA werden dann für einen wertlosen Dollar ihre Gesundheit und Leben riskieren?
      Ich schätze jedoch, dass die Bevölkerung noch 2012 Obama mit Gefoldschaft in die ewigen Jagdgründe verfrachtet.

    3. Bunjee Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:15

      Wie in 33 wird sich die Regierung das Gold holen. Das sind dann mal die ersten Schritte, more to follow…

      Wenn hohe Strafen und Gefängnis auf Goldbesitz stehen sollten, werdet ihr schon sehen, wie die “Schäfchen” ihr Gelbes brav abliefern werden. Und danach darf der Goldpreis dann auf 5k pro Unze steigen. So sicher wie das Amen in der Kirche.

    4. M.E. Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:21

      Nichts wird in Schutt und Asche liegen, niemand wird in die ewigen Jagdgründe befördert.

      Aber die Erosion der US-Wirtschaft wird vermutlich beschleunigt weitergehen – alle Konjunkturparameter sind auf Verschlechterungskurs.
      Und die Versuche, den Goldhandel unter staatliche Kontrolle zu bekommen, in Vorbereitung auf einen Tag X einer Währungsreform (ob 1012 bleibt abzuwarten – dieses Jahr wird deutlich überbetont), diese Versuche sind ziemlich offensichtlich. Unter den Spitzen aus US-Politik und Finanzwirtschaft hat es sich wahrscheinlich mittlerweile rumgesprochen, dass es keinen Ausweg aus der Verschuldungsfalle gibt.

      Allerdings hätte eine Währungsreform des Dollars mit erheblicher Abwertung aller Forderungen und Guthaben einen für die USA erheblichen Kollateralschaden: das definitive Ende der Dollarhegemonie.
      Kein Gläubiger lässt sich in Billionenhöhe enteignen, ohne erhebliche negative Konsequenzen für den Schuldner.

    5. Carlos Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:21

      Sind alles Locos und Verzweifelte. Aber stimmt schon. Man sammelt das Bullion ein und wertet die Fiat-Währung dann gegen Gold ab. So wie FDR damals. Was ist daran so undenkbar in Zeiten in denen alles Denkbar ist?

    6. horst Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:48

      Ich buddel meinen Schatz erst in zwanzig Jahren wieder aus. Vielleicht macht das dann auch mein Sohn, wird man sehen.

    7. Marc Faber Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:49

      Dieser Beitrag ist das beste Beispiel für vorgefestigtes Tunneldenken. Alles was irgendwo passiert wird anhand der Glaubsreligion eingefärbt. In diesem Beispiel wird eine Massnahme gegen Steuerhinterziehung zugunsten der Goldverschwöhrung uminterpretiert. Wen man das so liest und für bare Münze nimmt entsteht der Eindruck, dieses Gesetz wäre insgesamt nur deswegen erlassen worden, um den Goldbugs an den Kragen zu rücken…

    8. uri Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:51

      Ich höre immer Gold-Konfiszierung. Wo soll man es denn holen? Etwa bei den 42 Mio. Food Stamps Beziehern und ihren Kindern? Bei den Rentnern, deren Pensionen (Aktien und andere Vermögenswerte) im Keller liegen? Wer von den Amis hat denn noch Geld für Gold oder Silber? Sicher, da gibt es Typen wie Bill Gates. Doch glaubt jemand, der wäre so blöd sein EM in den USA zu parken? Glaubt jemand, den würde ein solches Gesetz tangieren?
      Macht euch nichts vor, bei dem Durchschnittsami ist kein Gold zu holen, höchstens ein bischen Blei aus seiner Flinte. Sicher wird die Regierung eine Goldkonfiszierung probieren. Sie sieht die gleichen Probleme wie 1929 und glaubt, sie könnte mit den gleichen Mitteln das Problem lösen. Sie hat aber übersehen, dass das Gold bereits in China, Indien, Russland und anderswo in der Welt ist. Damals war durch die Golddeckung noch sichergestellt, dass der einfache Mann von der Straße das Papier gegen EM eingetauscht hat. Das wird das gleiche Desaster werden wie der Afghanistan und Irak Krieg. Es ist aber gut so. Dann besteht die Hoffnung, dass die Schmerzen nicht so lange sein werden.
      Wenn doch die 8000 Tonnen (ein Großteil davon wurde 1933 konfisziert) in Fort Knox lagern, woher soll denn das neue Gold her kommen?
      Ganz zu schweigen davon, dass der Bevölkerung der “Schachzug” von 1933 noch in Erinnerung sein dürfte. Wer wird sein EM im Haus, Safe, bei der Bank lagern? So dumm werden wohl eher die wenigsten sein. Die, welche so dumm sind, haben meistens nicht das Kleingeld für EM.

    9. uri Says:
      Juli 29th, 2010 at 13:53

      Nachtrag zu #8: Vergesst nicht, dass die US-Bevölkerung ca. 35 Billionen Dollar Schulden hat. Welcher dieser Schuldner hat Dollar geliehen und dann dafür EM gekauft?

    10. Woodie Says:
      Juli 29th, 2010 at 14:14

      Gibt viel Amerikaner die in letzte Jahre Gold gekauft haben. In die Beitrag (Video 1) werden Leute gezeigt, von denen man nicht annimmt Gold zu kaufen. Ist aber so.
      Nur weil 30 Mio. Amerikaner keine Job haben oder unterbeschaftigt sind soll man nicht denken das ganze Land so ist. Da leben mehr als 300 Mio Menschen. Das ist doch komplette Blodsinn. In Amerika gibt immer noch reiche Mittelschicht, auch wenn die sich auflost. Aber so polemisch daherreden istz einfach nur Blodsinn!

    11. egal Says:
      Juli 29th, 2010 at 14:39

      - Glaubsreligion
      – Massnahme
      – Goldverschwöhrung
      – Wen man das so liest

      Also, wenn das Marc Faber ist, dann bin ich wahrscheinlich der Kaiser von China. ^^

    12. uri Says:
      Juli 29th, 2010 at 14:56

      @Woodie: Auf den Wohlstand einer Nation aus einem Videobeitrag zu schließen, das nenne ich Blödsinn.
      Sicher, die MC-Kräfte haben Gold und Silber gekauft. Die wussten nichts mit ihrem Geld anzufangen, da haben sie gedacht, warum soll ich meine Kreditkartenschulden bezahlen. Ich habe doch zwei Jobs, da kann ich mir doch gleich ein paar Unzen EM kaufen.

    13. Gerold Schleritzko Says:
      Juli 29th, 2010 at 14:58

      @egal

      100brocend zusstimung ;o)

      lg der osterhase

    14. uri Says:
      Juli 29th, 2010 at 15:00

      Nachtrag zu #12: Vielleicht noch ein bischen zur Logik. Vor 2007 lief die Wirtschaft in den USA gut. Die Rendite bei Aktien und anderen Wertpapieren war sicher besser, als auf einem Sparbuch. Wieviele der Amerikaner werden da Gold gekauft haben? Selbst in Europa war bis vor 3 Jahren EM eher etwas für Sonderlinge. USA sind aber nicht Europa mit Euro und EU.

    15. Woodie Says:
      Juli 29th, 2010 at 15:32

      Mit Blodsinn meinte ich 300 Mio Amerikaner so darstellen als ob sie an die Bettelstab gehen. In US laufen taglich auf alle grosse Sender Spots die zu Golderwerb trommeln. Das haben alle die MC gekauft? Komm wieder runter auf die Teppich.

    16. Rogar Says:
      Juli 29th, 2010 at 15:40

      @ Roman
      Wieder lang schon vorher gesehen, dass man seine Eier nicht alle in einen Korb legen darf. Diversifikation heisst das Zauberwort. Regierungen können alles was sie wollen. Und das ist genau der Unsicherheitsfaktor.
      Glückwunsch zu eurem Mut, euch gegen die allgemeine Herdenmentalität zu stellen, obwohl ihr ja nach eignen Worten selbst Metals im Körbchen habt.
      Darum les ich euch so gern! Macht bitte weiter so.
      VG

    17. Jörg Says:
      Juli 29th, 2010 at 16:11

      Im Umkehrschluss wäre ein derartiges Verbot das Eingeständnis des Scheiterns des jetzigen Papiergeldsystems.
      Regierungen mögen aber ein Papiergeldsystem viel lieber als einen Goldstandart und werden versuchen es entsprechend zu verteidigen.
      Im übrigen muß ein Goldstandart erst recht mit Wirtschaftsleistung unterlegt sein, da sonst ein massiver Abfluss droht.

    18. hektor Says:
      Juli 29th, 2010 at 16:18

      Papiergeld läßt sich nicht verteidigen, wenn am Markt eine Panik ausbricht.
      Das Pepiergeld muss dann gegen Gold abgewertet werden. Und ich hab auch große Zweifel, daß Regierungen den kleinen Leuten diese Gewinne zu ihren Lasten gönnen werden. Sehr große Zweifel sogar.

    19. FreeMind Says:
      Juli 29th, 2010 at 16:50

      Der hier von einigen geäu�erten Meinung, dass es keine Käufer in den USA für EM gäbe aufgrund der schlechten ökonomischen Situation, kann ich nur widersprechen. Trotz dem die Mittelschichten hart gebeutelt werden, gibt es genug Leute mit Geld und Ersparnissen in den USA. Ich war Anfang des Jahres drüben und habe mich selbst davon überzeugen können. Hatte zwei Gespräche genau über diesen Sachverhalt mit Leuten, die durchaus das Geld haben in EM zu investieren

    20. flyer Says:
      Juli 29th, 2010 at 17:05

      “um über alle Käufe von Gütern und Dienstleistungen von Kleinunternehmen und Selbständigen Rechenschaft abzulegen, die einen Betrag von $600 pro Finanzjahr übersteigen. Edelmetalle – wie zum Beispiel Münzen und Barren – fallen in diese Kategorie”

      Ja, genauso wie zehntausende andere kleinfirmen die Dienstleistungen erbringen, die mehr als 600$ kosten. Schwachsinniger bericht.

    21. V8ter Says:
      Juli 29th, 2010 at 17:16

      zum leidigen thema goldverbot sollte man 1933 nicht mit heute verwechseln.damals war der “wilde westen”noch am leben,gold war durchaus übliches zahlungsmittel.allerdings war schon damals klar,das nicht genug gold da ist,um jeden dollarbesitzer mit gold auszuzahlen.was das kaufverhalten der us-amerikanischen mittelschicht betrifft,denke ich das wird ähnlich sein wie bei uns,also im promillebereich.ich habe vor längerer zeit schon mal geschrieben,das ich als mitglied in unseren betriebsrat einen fragebogen an die mitarbeiter verteilt habe,wie sie ihre altersvorsorge gestalten.wir waren damals etwas über 40 mann,2/3 sind in riester und lebensverarschungen,der rest sparbuch oder dauerkonsum ohne sparen.ich war der einzige mit gold/silber.
      anbei gemerkt,wie sollte ein goldverbot in der realität durchgesetzt werden.müssen wir unsere zähne und eheringe abliefern?
      wenn,dann über den weg einer besteuerung auf edelmetalle.verkaufsteuer oder ähnlich.

    22. samy Says:
      Juli 29th, 2010 at 17:45

      Lieber V8ter (bist du Vater von 8 Kindern, oder woher der Name? ;-)

      Les dir mal folgenden Artikel vom Bankhaus Rott durch zum Thema Goldmünzen als Zahlungsmittel und überdenk das vielleicht noch einmal mit dem wilden Westen und der Situation von heute.

      http://bankhaus-rott.de/wordpress/?p=1101

      Hieraus ein Auszug über die HEUTIGE Situation:

      “Im US Staat Michigan breiten sich derzeit Münzen aus, die allen Versuchen, sie als Fälschung zu deklarieren, bisher gut trotzen konnten. Es handelt sich um Parallelwährungen, Medaillen ohne offiziell akzeptierten â�� also staatlich genehmen â�� Währungscharakter aber mit Edelmetallkern, die mittlerweile auch dem Sender NBC die ein oder andere Sendung wert waren.”

      Natürlich ist das noch nicht der Trend, aber denkbar wären Paralellwährungen mit Edelmetallanteil schon, schon weil es nach derzeitigen US-Recht NICHT illegal scheint, (Coinage Act von 1965)solche Münzen im Umlauf zu bringen!!!. Gold lässt sich ja wunderbar legieren. Warum nicht normale Münzen mit einem geringen 1%’gen Goldanteil, würden trotzdem Papiergeld vorgezogen.

      Will sagen, wenn US-Ottonormalbürger eigene Currantmünzen in umlauf bringt, schmeckt das der FED bestimmt nicht.

      VG

    23. Realist Says:
      Juli 29th, 2010 at 18:12

      Wer glaubt er könne gegen nazistische Geldeliten, die die Druckerpresse und das Militär hinter sich haben, gewinnen, der irrt gewaltig.

      Wenn sich diese Eliten gefährdet fühlen, werden diese weltweit ein Goldverbot auf die ein oder andere Weise durchsetzen, nur um das Ponzi-Scheme weiter am Leben zu lassen. Es gibt etliche Joker in den Händen dieser leute, dies zu erreichen.

      Das Endbild ist dann immer das eines Polizeistaates.

      Dieses System erledigt sich entweder selber oder eine Miliz, wenn die Leute aufgewacht sind, mit viel Blut. So war es immer.

      Cheers

    24. Ich sag: Says:
      Juli 29th, 2010 at 18:13

      In Amerika ist nach meiner Meinung die kriminellste Regierung aller Zeiten an der Macht.
      Und nicht nur dort!
      Diese Schwerverbrecher zetteln gerade die nächsten Kriege an, dass kann Böse ausgehen, für uns alle.
      Amen!

    25. Jörg Says:
      Juli 29th, 2010 at 18:23

      z.B. gab es ja in den ehem. Ostblockstaaten auch keinen Goldstandart, trotzdem wurden Goldbesitzer gnadenlos verfolgt und entschädigungslos enteignet. Auch im Zuge der Zwangskollektivierung der Bauern in der DDR taten sich die FDJ-Rollkommandos diesbezüglich besonders hervor.

    26. V8ter Says:
      Juli 29th, 2010 at 19:29

      wir werden sehen was kommt.goldverbot halte ich trotzdem für kaum durchsetzbar.ich habe zwar keine genauen zahlen,aber in deutschland zb.wurde meiner meinung nach in den letzten 2 jahren mehr gold gekauft(anlagegold)als in den letzten 20 jahren da´vor.das meiste wahrscheinlich anonym.sollte ein besitzverbot von münzen und barren durchgesetzt werden,muss das 1.weltweit passieren.2.müsste man tausende von hausdurchsuchungen starten.zuviel aufwand.dann eher goldsteuer.
      ps.samy v8ter kommt von V8 motor

    27. sojus Says:
      Juli 29th, 2010 at 19:37

      In den 30er war so, daß die Schließfächer und Tresore nur noch in Beisein von Bundesbeamten geöffnet werden durften.
      Schau dir mal die Schafe an, wieviel Angst die vor Obrigkeit und Staastorganen haben. Wenn denen angedroht wird 25 Jahre Haft im Fall von Zuwiederhandlung dann glaubst selber nicht, daß die aus der Spur laufen. Was willst denn auch dann mit deinem Gold anfangen? Bist dann wie geächtet und mußt immer aufpassen, daß dich keiner verpfeift. Also mir würd das gar nicht schmecken, wenn ich als Goldbesitzer registriert wäre.

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