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    EZB: Kreditvergabe sinkt auch in Q2

    By Roman | Juli 28, 2010

    Die Banken der Eurozone verschärften ihre Vergabestandards
    für Kredite an Unternehmen und private Haushalte erneut im zweiten Quartal, wie die heutige Publikation der Bankenumfrage der Europäischen Zentralbank zeigte. Der Grad der Verschärfung der Kreditvergabe an den privaten Wirtschaftssektor übertraf den vorherigen Ausblick der Zentralbank, wie die EZB mitteilte. Die Banken sprachen insbesondere von anhaltenden Problemen im Sektor der Massenkreditvergabe und den sich daraus ableitenden Absagen an neue Finanzierungszusagen.

    Europäische Banken treten weiter auf die Kreditbremse

    Probleme bestünden insbesondere in den Bereichen der Erhältlichkeit als auch des Liquiditätsmanagements, die als Schlüsselfaktor für die Verschärfung der Kreditvergabe genannt wurden. In der Zwischenzeit habe sich jedoch die Kreditnachfrage im zweiten Quartal belebt. Negative Auswirkungen aus der europäischen Staatsschuldenkrise scheinen die Fähigkeit der meisten Banken verschlechtert zu haben, Finanzierungen zur Verfügung zu stellen. Die Banken gingen davon aus, dass die Probleme im Bereich der Massenfinanzierungen anhalten würden, allerdings nicht in demselben Ausmaß wie im jetzt abgelaufenen zweiten Quartal, wie aus dem EZB-Bericht hervorging.

    Topics: Europa | 10 Comments »

    10 Responses to “EZB: Kreditvergabe sinkt auch in Q2”

    1. gustl Says:
      Juli 28th, 2010 at 16:24

      Aha, die große Hyperinflation soll das werden. Na dann.

    2. alt-shift-x.de » Blog Archive » Stresstest Says:
      Juli 28th, 2010 at 16:44

      [...] Sparkassen heimlich still und leise vor sich hin sterben und die Banken auch ihre Kreditbedingungen verschärfen aus Angst sie könnten die Kohle nicht mehr zurück bekommen. Sicher aus einem Betriebswirtschaftlichen Blickwinkel macht es Sinn die Kreditvergabekriterien zu [...]

    3. Hannes Says:
      Juli 28th, 2010 at 16:52

      Jo, gustlchen. Schnall dich mal an denne. Bald gehts bös, bös ab mit die Preise.

    4. Jörg Says:
      Juli 28th, 2010 at 17:24

      Da scheint sich ganz schön was zusammenzubrauen – und die Regierungen haben ihr Pulver schon beim letzten Mal verschossen.
      http://www.finanzen.net/zinsen/libor/Libor-EUR-3-Monate

    5. JoJo Says:
      Juli 28th, 2010 at 18:49

      Jo, Baby, jo, Baby, jo.
      Alles Blicker hiaaa, wow!!
      Isch will Krädit und kriesch nix!

    6. Kaczmarek Says:
      Juli 28th, 2010 at 19:25

      Immer weiter runter. Und jeden Monat andere Begründungen. Kleinfirmen werden sich freuen.

    7. sonja Says:
      Juli 28th, 2010 at 22:02

      Hab gerade mit einem Freund gesprochen bei dem in der Firma die dritte Entlassungswelle anrollt. Und wieder trifft´s 45 Leute zum 1 Okt. nach 60 im Nov. 2009 und 346 im Jan. 2009. Viele weitere werden JETZT erst in Kurzarbeit geschickt, nachdem die so lang wie möglich rausgezögert haben den Schritt zu gehen. So sieht Aufschwung in D aus?

    8. hmmm Says:
      Juli 28th, 2010 at 22:14

      Kenn ich auch aus meiner Firma. Wird restrukturiert, wenigstens gibt es noch Abfindungen. Alters-Teilzeit en masse. Die Firmen machen sich fit für den Aufschwung? Gut, man kann Stammkräfte durch Leiharbeiter ersetzen. Aber das sieht für mich eher nach Vorbereitungen für noch wesentlich härtere Zeiten aus!

    9. uri Says:
      Juli 29th, 2010 at 10:30

      @hmmm: Die Stammbelegschaft ist wie der Rohbau eines Hauses. Die Leiharbeiter sind eher wie ein Zelt, ein Provisorium.
      Wenn ich zuviele der Stammbelegschaft abbaue, fällt der ganze Bau zusammen. natürlich kann man eine Firma überwiegend durch Leiharbeiter in Betrieb halten. Sie wird jedoch die gleichen Eigenschaften hinsichtlich Stabilität aufweisen, wie ein Zelt. Ein kleiner Windstoß und der Laden bricht zusammen.

    10. Lurchi Says:
      Juli 29th, 2010 at 14:29

      @uri
      Leiharbeiter haftet immer was von Dummheit und schlechter Ausbildung an. Fehldenke. Wieviel Akademiker versuchen denn heut über eine Zeitarbeitsfirma in den ersten Arbeitsmarkt einzutreten? Leider viel mehr als allseits gedacht wird.

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