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Reiche Amis werfen ihre Immobilien ab
By Wayne Copeland | Juli 9, 2010
Der Zusammenbruch an den US-Immobilienmärkten, der unter der weniger verdienenden gesellschaftlichen Klasse begann und sich schnell auf die in bis dahin hübschen Vororten lebende Mittelklasse ausweite, hat nunmehr auch die obere Etage der Gesellschaft in ihren privilegierten Enklaven erfasst, zu denen auch die Bewohner des Silicon Valleys gehören. Ob es nun ihr Hauptwohnsitz, ein Zweithaus oder ein zu Investmentzwecken gekauftes Anwesen sei, stehe fest, dass die Reichen nun auch aufgehört hätten, ihre Hypothekenzahlungen weiter zu leisten. Und dies mit einer Quote, die den Rest der Bevölkerung noch bei weitem aussteche.
Reiche Amis haben keine Lust mehr auf ihre Immobilien
Mehr als einer von sieben Hausbesitzern mit Krediten von mehr als einer Millionen Dollar befindet sich im Status eines ernsthaften Zahlungsverzugs, wie Daten zeigen, die für die New York Times seitens der auf die Immobilienmärkte spezialisierten Analysefirma First American CoreLogic zusammen gestellt wurden. Im Gegensatz dazu sei es in der Tat wahrscheinlicher, dass Hauseigner, die über weniger teure und luxuriöse Häusern verfügten, ihren Kreditgebern weiterhin die zu leistenden Hypothekenschecks zukommen ließen. Ungefähr eine von 12 Hypotheken unterhalb der Schwelle von $1 Million befinde sich derzeit im Status der Zahlungssäumigkeit. Obwohl es schwer zu beweisen sei, deuteten die Daten von First American CoreLogic darauf hin, dass viele der wohlhabenden Amerikaner absichtlich ihre finanziell Not leidenden und in negativen Vermögenswerten befindlichen Immobilienobjekte fallen ließen, wie sie es auch mit allen anderen faulen Investments tun würden. Die Reichen seien anders: sie wären schlichtweg rücksichtsloser, wie Sam Khater, Ökonom bei First American CoreLogic, es ausdrückte.
Topics: USA | 12 Comments »



Juli 9th, 2010 at 17:06
“Die Reichen seien anders: sie wären schlichtweg rücksichtsloser…”
Das hat er schön gesagt.
Langsam (aber zu spät?) merkeln Banker das auch.
Die Raben hacken sich gegenseitig die Augen aus.
Das Leben kann gelegentlich gerecht sein.
Juli 9th, 2010 at 17:17
Das System frisst sich selbst. Eine Gesellschaft von rücksichtslosen Renditejägern hat seine Zukunft bereits hinter sich.
Juli 9th, 2010 at 17:56
Ich arbeite mit Maschinen und Geräten, die ich gebraucht von dem Geld kaufe, dass ich verdiene.Von Kredit will ich zum Leidwesen meiner Bank nichts hören.
Ich hatte noch nie ein neues Auto, ich könnte eins bar kaufen, aber ich mag nicht!
So blöde müsst ich sein!!
Ja, ich werde mir bald ein Haus für den Ruhestand kaufen, in bar freilich. Weil aber das im Westen zu teuer ist, kauf ich mir eine alte, gerade noch bewohnbare Hütte zum Spottpreis im Osten, mit viel Grund dazu.
Und dann können mich alle mal am Arsch lecken!
Juli 9th, 2010 at 19:09
Weygand: “Gold bei 6.000 Dollar!”
http://ow.ly/29kaz
Juli 9th, 2010 at 19:40
Ich schmeiß mich gleich weg.
Dann haben arme Schlucker ja demnächst wohl eine höhere Bonität als irgendwelche ach so wohl betuchte Deppen
Irgendwie überrascht mich das nicht wirklich, so beim zweiten nachdenken.
Ist halt ne Charakterfrage …
VG
Juli 9th, 2010 at 21:52
Hi,
und wieder treibt mich die Frage um, ob die Märkte wirklich noch frei sind.
Ausgerechnet bei einem CNBC-Interview setzt ein Hedge-Fods-Manager auf das Plunge Protection Team. Sonst gebe es bald einen deftigen Rutsch an den Börsen.
Peinlich berührt wissen die Moderatoren nicht mit der Aussage umzugehen. Ist schon irgendwie ein witziges Video.
http://www.goldreporter.de/goldblog/index.php?rs_id=view&s=544#544
VT
Juli 9th, 2010 at 23:11
Bei einem Zweit- oder Dritthaus ist das doch kein Problem – man hat ja noch ein dach ueber dem Kopf. Ein Haus unter Wasser weiter zu finanzieren macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn, zumal Nebenkosten und Steuern die Verluste weiter erhoehen. Und wer wartet schon 20 Jahre auf den Break even ? Macht durchaus Sinn, wenn man sich so leicht von einem Verlustinvestment trennen kann.
Juli 9th, 2010 at 23:47
Es ist ein Kreuz auf dieser Welt. Der eine hat den Beutel, der andere hat das Geld.
Juli 11th, 2010 at 11:43
POtsre Seppey machts`s richtig, er kann sich dann am Arsch lecken lassen
Juli 11th, 2010 at 17:32
Wenn dies in Deutschland möglich wäre, wurden viele ihre Immobilien in der DDR abstoßen. Da hat die HRE den halben Aufbau-Ost finanziert und sitzt heute auf den Ruinen.
Juli 12th, 2010 at 15:36
@Billy: Und was werden die Ossis mit dem Seppl machen? Ich nehme an, er ist kein Ossi. Ich könnte mir vorstellen, dass er dann auf dem Ossi-Lande (nicht in der Stadt) nicht unbedingt mit einem roten Teppich empfangen werden wird …
Ob das mal sein Lebensglück wird, wage ich zu bezweifeln.
Juli 13th, 2010 at 02:37
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