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    “Die Welt”: EU-Politikerköpfe am Pranger

    By Roman | Mai 2, 2010

    Die “Welt” widmet sich heute in einer Titelstory dem Desaster um Griechenlands Schuldenkrise, um die politisch Verantwortlichen der EU direkt zu attackieren und namentlich zu nennen. Sicherlich ist die Einschätzung, zu der die Tageszeitung kommt, richtig. Jedoch wirft die geäußerte Kritik automatisch die Frage auf, warum die Main Stream Medien erst jetzt damit beginnen, einmal so richtig drauf zu hauen auf die EU-affinen und sich über jedwede ökonomische Logik hinweg setzenden Politikerköpfe. Wie mehrfach in diesem Artikel erwähnt, sei Griechenland schon nach dem Ende der Militärdiktatur im Jahr 1975 nicht als aufnahmefähig in die europäischen Strukturen eingeschätzt worden.


    Wer macht diese Personen haftbar für Ihre wahrscheinlich bewusst falschen politischen Entscheidungen und nimmt sie finanziell dafür in die Verantwortung? – Abbildung: welt.de

    In einer an das Finanzministerium von Hans Eichel übermittelten Studie aus dem Jahr 2004 sei diese Einschätzung nochmals bekräftigt und bestätigt worden. Zu diesem Zeitpunkt war das südeuropäische Land allerdings bereits gänzlich in die Europäische Union integriert. Schuldenkrise, Schwierigkeiten der Refinanzierung an den Kapitalmärkten, politische Verschwendungssucht und getürkte Bilanzen seien seit sehr langer Zeit absehbar bzw. bekannt gewesen.

    Es ist ja schön, dass man sich endlich einmal auf diejenigen einzuschießen beginnt, die auf politischer Ebene die Schuldenspirale bis zur Besinnungslosigkeit nach oben gedreht haben, anstatt die schnöde und unwahre Behauptung der Politik gebetsmühlenartig nachzuplappern, dass die Finanzmärkte über ihre Zockereien allein verantwortlich seien für die aktuelle Lage. Es waren ganz sicher nicht die Finanzmärkte, die explodierende Haushaltsdefizite und niemals zuvor gesehene Verschuldungsorgien in den EU-Mitgliedsländern aufgetürmt,  angekurbelt und verschuldet haben…

    Der komplette und lesenswerte Artikel hier: EU: Schlampige Politiker – Die Schuldigen des Griechenland-Desasters

    Topics: Europa | 12 Comments »

    12 Responses to ““Die Welt”: EU-Politikerköpfe am Pranger”

    1. Uri Says:
      Mai 2nd, 2010 at 18:54

      Nun ja, ich sehe, dass 50% der Köpfe aus der BRD sind. Hat das etwas zu bedeuten? Desweiteren sehe ich, dass 3 dieser 4 Köpfe der SPD angehören und einer der FDP. Ich vermisse jedoch einen Kopf. Das ist unser großer Vereinigungskanzler. Hat der nichts damit zu tun, oder muss nun der damalige Kanzlervize Genscher herhalten?
      Wie dem auch sei. Finanziell sind diese Leute kaum haftbar zu machen, da der entstandene Schaden im Vergleich zum Einkommen eher nur symbolisch gut gemacht werden könnte. Ich denke, für solche Politiker gibt es nur eine Strafe. Tilgung deren Namen in den Geschichtsbüchern und beim Versterben die Gräber dem Erdboden gleich machen. Der Narzismus dieser Personen darf nicht noch dazu führen, dass ihnen ein Denkmal errichtet wird.

    2. robertwiesner Says:
      Mai 2nd, 2010 at 19:18

      Mit Narzismus kann doch nur dieser Schröder gemeint sein, oder?
      Der ist doch ne Ausgeburt der persönlichen Bereicherung und wenn die Cohimbra eben auf Kosten aller anderen geraucht wird – na und?
      So tickt diese Flasche doch. Genau wie die andern auch. Volksvertreter nennt sich sowas neudeutsch – wie wär die Umtitelung in Volksausbeuter?

    3. Schlagzeilen vom 02.05.2010 Says:
      Mai 2nd, 2010 at 20:15

      [...] Dazu auf Wirtschaftsfacts.de: “Die Welt”: EU-Politikerköpfe am Pranger [...]

    4. Günther Says:
      Mai 2nd, 2010 at 20:45

      Und wo sind da die CDU/CSU Köpfe ?
      Es fehlen vorallem die Birne Kohl und die Augenbraue Waigel !!!

    5. Uri Says:
      Mai 2nd, 2010 at 21:09

      @robertwiesner: Hätten sie sich selbst bereichert, würde ich zustimmen, sie als Volksausbeuter zur bezeichnen. Da sie aber das Volk eher den Volksausbeutern ausgeliefert haben, würde ich sie eher als (umgangssprachlich) Volksverräter klassifizieren.

    6. George Orwell Says:
      Mai 2nd, 2010 at 21:44

      wow da bin ich ja wirklich sprachlos …

      ein paar gekaufte systemnutten schreiben über gekaufte POlitiker ein paar kritische zeilen zur volksbelustigung !

      was wird sich ändern?

      NIX NIX und wieder NIX

      sie zündeln einfach an allen ecken und enden
      und lassen alles gleichzeitig hochgehen!

      je mehr sich aufregen umso lieber ist es diesen kranken A….lö….. die dann noch mit der “plastiki” zur imagepflege herumsegeln

      diese politkasperl vom obigen artikel haben rein GARNIX zu melden!

      “Wenn meine Söhne keinen Krieg wollen, dann gibt es keinen” … darum geht es !

      über bleiben keine 500 mio … :o (

      glaubt keiner?

      na dann warten wir noch ein bißchen …

    7. Mark Says:
      Mai 2nd, 2010 at 22:02

      Höhö. Schmidt, Kohl und Schröder haben geschafft, was die Deutschen schon zwei Mal versucht haben: Europa und die halbe Welt zu erobern. Deutschlands Interesse galt schon immer der eigenen Wirtschaftskraft. Und was haben die Griechen dafür bekommen? Richtig! Schulden und Subventionen, um Strukturreformen zu verhindern!!!

      Verdammt clever. ;-) ))

      Und was machen die Griechen nun? Staatsausgaben kürzen. Von wirtschaftlicher Restrukturierung höre ich nichts. Wenn wir es mit den Griechen ernst meinen würden, dann würden wir auf tiefgreifende Reformen der Wirtschaft bestehen. Das gleiche spielt sich in Afghanistan ab. In diesen Ländern muss Korruption und Verschleierung bekämpft werden. Und es muss ihnen klar gemacht werden, dass ein Staat eine Strategie verfolgen muss…. aber das würde ja bedeuten, einen Goldesel zu verschenken ;-) )))

    8. Dog Says:
      Mai 3rd, 2010 at 09:41

      Wer vor allem fehlt sind die britischen Drahtzieher der Einheitsbedingungen. Nicht nur Kohl fehlt, vor allem auch Thatcher & ihr ganzer britischer Rattenschwanz bis hin zu Brown.

      Da wird von der Welt mal wieder geschickt auf den Deutschen UND Franzosen rumgehackt, die beide als das wahre Zentrum der europ. Versöhnung betrachtet werden können. Siehe Adenauer/De Gaulle mit der Gründung der Montan-Union als erstem Schritt hin zur Versöhnung dieser Nationen.

      Wenn ich recht erkenne, sind die 4 Nichtdeutschen alles Franzosen, oder? Die Briten fehlen, und das sind genau die, die für die Krise verantwortlich zeichnen, das Emprie ist es, das mit seinem monetären System diese Krise verantwortet.

      Fazit. Ein weiteres Meisterstück neoliberaler Propaganda der Welt, von der man nichts anderes erwarten kann. Da sollte niemand drauf hereinfallen.

      Dog

    9. Uri Says:
      Mai 3rd, 2010 at 10:27

      @Mark: Die wollten nicht Europa erobern, sondern versklaven. Was ist denn Faschismus anderes? Man muss Faschismus von Nationalbewusstsein trennen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Man kann Nationalbewusstsein haben und doch demokratisch regiert werden. Faschismus ist nichts anderes als Herrschaft weniger über viele, ggf. durch physische Gewalt.
      Also hat Kohl nicht Europa erobert, sondern die Menschen dem Faschismus überlassen.

    10. der-rote-andy Says:
      Mai 3rd, 2010 at 12:03

      Jungs, Ihr solltet Euch mal Eure Gehirnwindungen durchspülen lassen mit Eurem ewigen faschismus-Gelaber. Erst mal lernt den Unterscheid zwischen Faschismus und Nationalsozialismus und dann lernt mal, selber zu denken. Ich habe auf der Schule den Enkgel von Pfarrer Niemöller (ja, dem aus dem III.Reich) als Reli- udnEnglisch-Lehrer gehabt und de war ein bekennender Roter, aber s´nen Scheiß hat der nie durchgehen lassen. Alles was Euch nciht paßt ist Faschismus-Ihr habt ´nen kompletten dachschaden und seid vollverblödet durch Eure Gutmenschen-Gehirnwindungs-Verbiegerei. Kauft Euch ein neues Gehirn, fangt an, es sauber zu befüllen und dann schreibt noch mal. So einen Scheiß kann man ja nicht mit anlesen…

    11. Uri Says:
      Mai 3rd, 2010 at 12:30

      Also, ich sehe hier nur einen Schwammkopf. Von Nationalsozialismus ist bisher hier keine Rede gewesen. Das Herumwerfen mit Kraftausdrücken und Beschimpfungen verbessert nicht den Kommentar.

    12. MNB Says:
      Mai 3rd, 2010 at 19:56

      Die NRW-Wahl wirft Schatten. Ausschließlich Nicht-CDU-Politiker finden Erwähnung. Wobei Lambsdoff mit seinem Papier vor Genscher den Vorzug verdient hätte. Und statt Schmidt (der es zwar auch verdient hat), hätte Kohl es viel eher verdient. Samt (diesem!) Euro, (dieser!) NATO-Erweiterung und der Osterweiterungsbeführwortung.

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