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Vatikanbank: Diskreter Dienstleister für Mafia, Banken und Politik
By Roman | März 28, 2010
Als sei es noch nicht genug, dass die heiligen Hirten in den letzten Jahrzehnten ihre ihnen anvertrauten Schäfchen sexuell missbraucht haben, gesellt sich ein weiterer Skandal um die um höchste Diskretion bemühte Bank des Vatikan hinzu. Jahre lang soll sie die Gelder der sizilianischen Mafia und hochrangiger italienischer Politiker weiß gewaschen haben. Auch Sportrechteagenturen und die italienische Großbank Unicredit seien in den Fokus geraten, Transfergelder von Fußballspielern und Gelder von Bankkunden erst ins Ausland verbracht zu haben, um sie dann über Offshore-Zentralen bei der Vatikanbank einzuzahlen, damit sie auf deren Konten in aller Diskretion verschwinden. Mit Billigung des Heiligen Vaters.
Im Jahr 1929 gründete Papst Pius XI. die erste Vatikanbank, die intern als “Sektion für außerordentliche Aufgaben” fungierte. Die Vatikanbank verwaltet das Entschädigungskapital in Höhe von 50 Millionen Dollar für erlittene Verluste des Heiligen Stuhls, zu dessen Auszahlung sich die italienische Regierung in den so genannten Lateranverträgen verpflichtete. Die Lateranverträge sind ein Abkommen zwischen dem Vatikan und dem damaligen Königreich Italien, das am 11. Februar 1929 zwischen Pius XI. und Benito Mussolini abgeschlossen worden ist. Daraus resultierte die Gründung des Vatikanstaats, der ab diesem Zeitpunkt eine souveräne internationale Körperschaft ist. Der Vatikanstaat ist mit einer Fläche von 0,5 Quadratkilometern, genau genommen 44 Hektar, der kleinste Staat der Welt. Staatsoberhaupt ist der Papst. Die Lateranverträge regelten die formell-rechtliche Unabhängigkeit des Vatikans vom Rest Italiens. Der kleine Staat, der den Vatikan samt Nebengebäuden, Gärten, Petersbasilika und Petersplatz umfasst, dazu den päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo sowie etliche extraterritoriale Immobilien in Rom, unterstreicht die völkerrechtliche Unabhängigkeit des Papstes von jedem anderen Souverän. Der Papst wird somit von niemandem gerichtet, er ist keiner anderen Staatsgewalt untergeben. Der Papst übt hingegen im Vatikanstaat absolute Staatsgewalt aus und ist damit (neben dem Fürsten von Monaco) der letzte absolute Herrscher in Europa, der selbst an keine Verfassung gebunden ist (sondern selbst Verfassungsgesetzgeber ist).
Papst Pius XII. gründete im Jahr 1942 eine zweite Vatikanbank, indem er die Verwaltung der Religiösen Werke in das so genannte “Institut für die Religiösen Werke” umfunktionierte. Zweckbestimmung ist die Verwahrung und Verwaltung von Kapital (in Form von Wertpapieren und Bargeld) und anderen Vermögenswerten, die dem Institut von Finanzorganen oder juristischen Personen zur Erfüllung religiöser Aufgaben und christlicher Pflichten übereignet oder anvertraut worden sind. Diese zweite Vatikanbank gesellte sich somit zu der im Jahr 1929 gegründeten “Ordentlichen Sektion” der “Vermögensverwaltung des Apostolischen Stuhles” hinzu. Diese verwaltet das Vermögen der vatikanischen Kongregationen, Kommissionen und Ämtern, dazu noch einen großen Teil des vatikanischen Grund- und Immobilienbesitzes. Im Jahre 1990 ist die Vatikanbank von Papst Johannes Paul II. vollkommen neu strukturiert worden. Nach Art. 4 des Statuts verfügt das Institut nunmehr über folgende Organe: die Kardinalskommission, den Prälat, den Aufsichtsrat, die Direktion und die Revisoren. Die Kardinalskommission setzt sich aus fünf Kardinälen zusammen mit einer jeweiligen Amtszeit von fünf Jahren. Sie versammelt sich mindestens zweimal jährlich. Der Prälat wird von der Kardinalskommission ernannt und verfolgt die Aktivitäten des Instituts. Er nimmt an den Sitzungen in der Funktion eines Sekretärs teil. Der Aufsichtsrat, ein Kreis von fünf Bankexperten, zeichnet verantwortlich für die Verwaltung und die Geschäftsführung des Instituts.
Nicht erst seit vergangener Woche, sondern schon seit einigen Jahren, brodeln immer wieder Gerüchte und auch Skandale um die Vatikanbank an die Oberfläche der Weltöffentlichkeit, die der Heilige Stuhl doch gerne durch Diskretion und Verschwiegenheit unter Verschluss halten würde. Wie seitens verschiedener Medien bereits in der letzten Woche berichtet wurde, wusch die Vatikanbank über einen Zeitraum von mehreren Jahren das Geld der italienischen Mafia blütenweiß. Es sieht so aus, als habe der damalige Papst Johannes Paul II. über diese Aktivitäten sogar Bescheid gewusst und sie gebilligt. Autor und Journalist Gianluigi Nuzzi macht in seinem neu erschienen Buch mit dem Titel “Vatikan AG: Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche” auf die Abgründe aufmerksam, die sich hinter den Kulissen der nach außen derart heiligen Fassade auftun.
Wie kann Autor Nuzzi jedoch über ein derartiges Insiderwissen verfügen? Schließlich schreibt er in seinem Buch, dass riesige Milliardenbeträge in dem Wissen und mit Duldung von den obersten Entscheidungsgremien des Vatikans, somit Kardinälen und Päpsten, gewaschen worden seien – hauptsächlich von der italienischen Mafia. Die Kundenliste des Vatikans sei äußerst lang. Auch ranghohe Politiker würden sich auf ihr finden, darunter Ministerpräsidenten. Zurück zur Ausgangsfrage: worauf beruft und stützt sich Nuzzi? Er stützt sich bei seinen Recherchen auf tausende von Dokumenten, zu denen Belege und Briefe gehören, die ihm wiederum von Renato Dardozzi, einem der hochrangigsten Manager der Vatikanbank, nach dessen Ableben vererbt worden sind.
Die Recherchen Nuzzis dauerten mehrere Jahre lang. Aufwendig war die Auswertung des vielen Materials in Schriftform. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse haben es jedoch in sich. Denn die Schmiergelder flossen in Strömen. Nuzzis verstorbener Informant sei mit seinem Vater Jahre lang in den Vatikan eingereist, um die Schmiergelder in Koffern dort auf den Konten der Vatikanbank einzuzahlen und zu deponieren. Die Mehrzahl dieser Gelder stamme aus den Operationen der sizilianischen Mafia. Ohne eine Kooperation mit den einzelnen Camorra-Clans sei es in keiner Weise möglich gewesen, in der dortigen Region überhaupt Geschäfte zu tätigen. Wie die Dokumente zeigen, seien rund 20 Prozent der beim Vatikan eingezahlten Gelder direkt zurück geflossen an einzelne hochrangige Mafiapaten auf Sizilien – jetzt jedoch weiß gewaschen. Der Vatikan stand den Paten der Mafia bei ihren Aktivitäten somit Pate.
Doch nicht nur die Mafia habe sich der Kooperationswilligkeit der Vatikanbank bedient. Auch hochrangige italienische Politiker sollen sie über Jahrzehnte genutzt haben, um Schmiergelder rein zu waschen. So zum Beispiel auch der mehrmalige Ministerpräsident Giulio Andreotti, der unter Nutzung eines Nummernkontos insgesamt 60 Millionen Euro über die Konten der Vatikanbank geschleust und rein gewaschen haben soll. Papst Johannes Paul II. habe von diesen Vorgängen zu jeder Zeit Kenntnis besessen und sie gebilligt. Erst unter seinem Nachfolger, dem deutschen Papst Benedikt XVI., sei die Führungsetage der Vatikanbank unter großer Diskretion ausgetauscht worden. Wahrscheinlich waren hierfür nicht nur moralische Gründe ausschlaggebend, sondern ebenfalls die Furcht, dass ein „Weiter so“ irgendwann hätte auffliegen müssen, was jetzt ja auch passierte. Schließlich sei die Vatikanbank auf Basis der Tatsache, dass sie nicht durch internationale Behörden und Kontrollen zu überprüfen sei, der ideale Geschäftspartner für derartige Praktiken gewesen. Dass die katholische Kirche wieder einmal Moral predigt, sich selbst jedoch in keiner Weise etwas davon annimmt, zeigt, dass die Kirchenoberen über die Aktivitäten ihrer Bank wie auch deren Kunden gewusst hätten und in Kenntnis gewesen seien. Sie entschieden sich jedoch zum Schweigen und heimlichen Abkassieren. Wenn nötig, war es ihnen sogar möglich, Druck auf Staatsmänner wie Andreotti auszuüben, um auf diese Weise selbst politische Entscheidungen zu beeinflussen.
Die italienische Finanzpolizei ermittelt bereits seit letztem Jahr gegen Kunden der Vatikanbank aufgrund des Verdachts der Geldwäsche. In den Fokus ist in diesem Kontext auch die italienische Großbank Unicredit geraten, die mehr als 180 Millionen Euro ihrer Kunden auf Nummernkonten bei der Vatikanbank eingezahlt haben soll. Doch nicht nur das. Dass auch Fußballagenturen die Diskretion und Kooperationswilligkeit der Bank des Heiligen Stuhls zu nutzen wissen, zeigen Berichte über zwielichtige Geschäftspraktiken der Sportvermittlungsagentur GEA. In diesem Fall geht es um verschwundene Transfergelder in Höhe etwa 100 Millionen Euro, die auf den Konten der Vatikanbank gebunkert und verschwunden sein sollen. Die entsprechenden Gelder seien erst außerhalb Italiens verbracht worden, um dann über Konten auf den Cayman-Islands, der Schweiz und Liechtenstein an die Vatikanbank zurück überwiesen zu werden. Bei den Geldern handele es sich um Transferbezüge, die in den Bilanzen des Sportrechtevermarkters GEA vermisst würden. Die Ermittler folgen einer heißen Spur – einmal mehr führt sie in die von Diskretion und Heiligkeit erfüllten Hallen des Vatikans.
Quellen:
www.wikipedia.de
www.repubblica.it
www.baz-online.ch
www.tagesanzeiger.ch
www.orf.at
Topics: Europa | 14 Comments »



März 28th, 2010 at 16:12
Ich könnte jetzt unterstellen, dass die Intention der Gründung der Vatikanbank die Geldwäsche war.
Doch irgendwie kann ich es nicht glauben.
Ich war in der Kirche, bin jedoch schon seit gut 10 Jahren raus.
Was kommt als nächstes. Das der Papst der Anführer der Bilderberger ist? Irendwie bekomme ich den Eindruck, dass man die Kirche ruinieren will. War das nicht das Ziel der Bilderberger?
Sicherlich, den Missbrauchsvorwürfen muss nachgegangen werden. Bei vielen Berichten wird der Eindruck erweckt, die Kirche bestände nur aus Kinderschändern.
März 28th, 2010 at 16:19
Was haben die denn Jahre und Jahrzehnte gemacht?
Die wussten doch -auch laut Spiegel- intern ganz lange, lange ganz genau über die sich begrabschenden Popen in ihren Reihen bescheid.
Die hat man nach Erwischen Inflagranti dann intern von einer Stadt in die andere versetzt, damit das Spielchen dort von vorn losgehen konnte. Pfui. Und solche Popen stellen sich auf die Kanzel und wollen den Leuten von Recht und Böse erzählen?
Eher wäre das irdische Fegefeuer angebracht. Man sollte an diesen Kriminellen in schwarzer und roter Robe genau das exerzieren, was sie im Mittelalter an unschuldigen Frauen exerziert haben, um die Bevökerung in Angst und Schrecken zu halten und sich dadruch weiter bereichern zu können.
Ich habe schon vor Jahren entschieden aus diesem Verein des Verbrechens auszutreten und kann es allen anderen nur ans Herz legen. So kommt man nicht in Konflikt mit seinem eigenen Seelenheil.
Hanna
März 28th, 2010 at 17:46
Zu 1 DuBistNix:
Nun, guck mal auf den Ablasshandel,von moralischer Integrität, geschweige echter Nachfolge Christi kann bei der Kirche denke ich schon über tausend Jahre keine Rede mehr sein.
Allerdings stellt sich nun wirklich die Frage, warum wird das jetzt alles ans Licht gezerrt? Ich meine die unsauberen Geschäfte sind nun spätestens seit dem mysteriösen Tod des Vorgängers von Papst Johannes Paul II bekannt. Es wurde damals nur nicht so hoch gespielt. Von daher vermute ich auch Absicht. Ich denke, wenn man Europa den Todesstoß versetzten will, kommt mann nicht daran vorbei auch die katholische Kirche mitzunehmen. Der Katholizismus ist wahrscheinlich nicht kompatibel genug als Ersatzreligion für die Weltregierung. Vielleicht ist man aber auch zwischenzeitlich durch die Installation von weltlicher Macht in den letzten 2000 Jahren nun nicht mehr angewiesen auf “religiöse Show-Veranstaltungen”, zu denen sowieso kaum einer mehr hingeht. Die Seilschaften des Opus Dei und der Jesuiten werden bestehen bleiben, da muss man keine Angst haben.
Im neuen Buch von Wischnewski ist übrigens tatsächlich recherchiert worden, dass die Bilderberger durch einen Jesuiten gegründet wurden. Von daher ist der Papst als Anführer der Bilderberger gar nicht so abwegig.
Schon vor 100 Jahren wurde geäußert, dass auf den höheren Ebenen der Macht (in diesem Beispiel Freimaurere und Jesuiten), diese einträglich beieinander säßen, auch wenn die niederen Ränge sich gegenseitig zerfleischten. “Teile und herrsche” haben wir ja nun auch lange genug in der BRD und in Europa gehabt. Das Prinzip ist immer noch sehr wirksam.
März 28th, 2010 at 17:57
Diese Desillusionierung des “Volkes” ist in der Tat gerade zum jetzigen Zeitpunkt delikat.
Man nimmt den Gläubigen auch ihre letzte Illusion, ob das allerdings viel ändern wird an den Einstellungen der Gläubigen zu ihrer heiligen Mutter Kirche wird sich erst noch herausstellen müssen.
Denn was gibt man ihnen, wenn man ihnen das einzige nimmt, was ihnen noch etwas bedeutet und das ihnen Halt im Leben gibt?
März 28th, 2010 at 18:49
@chk: Wer in Deutschland lebt muss kein Nazi sein, nur weil vor mehr als 60 Jahren in Deutschland viele Nazis waren. So kann ich nicht heutige Kirchenangehörige für Hexenverbrennung etc. verantwortlich machen.
Wer hat dafür gesorgt, dass wir das erste Mal über Gott gehört haben? Hätten wir von Gott gehört, würde es keine Kirche geben? Ich weiß es nicht.
Ich bin bestimmt kein Befürworter der Kirche, wie gesagt ich bin schon lange raus.
Doch muss ich sagen, alle verteufeln, weil ein paar Täter, ein paar Mitwisser sind. Wieviel wird von den Mainstreammedien verbreitet, weil sie unter dem Einfluss von Bilderberger stehen?
Woher kommen all diese Informationen?
März 28th, 2010 at 19:19
Es kann schon sein, dass die christliche Kirche so nach und nach bewußt demontiert wird und vielleicht danach der Islam (?) . . .
um mit einer Weltwährung, einer Weltregierung, einer Weltreligion etc. die Schäfchen weiterhin für dumm verkaufen zu können . . .
nach den sicher kommenden “Aufräumarbeiten”.
Und die meisten, die ich kenne, glauben immer noch, die Krise wäre überwunden . . .
März 28th, 2010 at 20:14
Diese Organisation war und ist doch politisch seit ihrem Bestehen. Wen wundert das nach der Verfolgung der Christen in der Antike und dem Aufstieg zur römischen Staatsreligion unter Kaiser Konstantin? Ein ähnliches Schicksal konnten die Juden niemals wirklich abschütteln im Laufe der Jahrtausende. Wer oben ist will seine Pfründe sichern. Und wo das so ist herrschen Korruption, Eitelkeit und Wille zur Macht. Vordergründig natürlich alles für die Schäfchen…das ist klar. Eine politische Organisation wie die Kirche wird an dieser von innen zersetzenden Korruption genauso irgendwann scheitern wie jeder Staat. Es ist aber schon ein Kompliment auszusprechen, daß sich die alte Dame so lange gehalten hat.
März 29th, 2010 at 01:25
Die Mafia kontrolliert Italien.
Also muss sich eine Organisation wie die Kirche anpassen an die Tatsachen.
Moralischen Grundsätzen folgt sie allerdings nicht, was das eigentlich verwerfliche ist, da es ihr unter dem Deckmantel des Glaubens nur ums Geld geht. Menschen sind fehlbar. Im Namen Gottes haben sie oft schon viel schlimmere Dinge gemacht. Es geht schließlich nur um Geld. Wie viel Blut daran klebt müessen andere beurteilen.
März 30th, 2010 at 23:47
Jetzt weiss ich, warum Giulio Andreotti immer so bestrebt ist, Pius’ XII. “reinzuwaschen” (den Papst, der zum Holocaust schwieg).
April 1st, 2010 at 09:38
[...] wir alle zahlen, wird für soziale Zwecke verwendet. Ein gewisser weiterer Anteil landet bei der Vatikanbank und die ist für ihre soziale Einstellung gegenüber der Mafia bestens bekannt. Fazit: Als Mitglied [...]
Mai 21st, 2010 at 07:37
Dieser Artikel ist polemisch und enthält eine Vielzahl von fundamentalen Fehlern. Gianluigi Nuzzi, den ich persönlich kenne, hat von Anfang an klar klar gestellt, dass Papst Johannes Paul II. bewusst nie über die Vorfälle im I.O.R. (Instituto per le Opere Religiose) informiert wurde. Nuzzi konnte das Buch nur deshalb schreiben, weil Prälat Renato Dardozzi in seinem Testament ausdrücklich um die Publikation der Vorfälle gebeten hatte. Dass der Vater von Dardozzi Schmiergelder in Koffern auf den Konten der Vatikanbank eingezahlt habe ist reine Phantasie. Dardozzis Familie hatte nie etwas mit dem Vatikan zu tun. Er selbst war vor seiner Priesterweihe Manager bei der italienischen Telekom (SIP). Es wäre auch zu erwähnen, dass dieser Informant testamentarisch verfügt hat, dass 50% aller Einnahmen aus dem Buchverkauf sozialen Einrichtungen überwiesen werden müssen. Die im Buch erwähnten, kriminellen Fehlleistungen der Manager der Vatikanbank sind vehement zu kritisieren und anzuprangern, doch sollten sie zumindest der Wahrheit entsprechen.
Mai 25th, 2010 at 19:51
[...] [...]
Juli 1st, 2010 at 20:47
11. ist eigentlich nur eine Ablenkungsstrategie. Auf derartige Details kommt’s nicht an. Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen – so heißt das. Also, was ist der Wald bzw. worum geht es? Es geht allein darum, daß eine verbrecherische Organisatuion sich das Deckmäntelchen der Religion umgehängt hat – vor langer, langer Zeit, woran sich nie und zu keinem Zeitpunkt etwas geändert hat. Im Vordergrund Theater, im Hintergrund Verbrechen und Machtpolitik.
Die Inquisition (also der millionenfache Mord an Andersgläubigen – wir reden nicht von den irreführendemn “Hexen”, sondern von wahren Christen) hat stattgefunden, das müßte eigentlich jedes Schulkind wissen, aber man redet schon lange nicht mehr darüber.
Weiter geht’s darum, daß dieser kleinste Staat der Welt von allen Präsidenten und Herrschern besucht wird – sollte einem irgendwann mal auffallen. Die machen dort ja keinen Fototermin, sondern bereden wichtige Dinge und Entwicklungen, bei denen diese böse Organisation irgendwie helfen oder zumindest ihre Neutralität bekunden soll. Der Neue aus den USA war doch auch schon zweimal da. Und zwar während der Finanzkrise, die keineswegs zuende ist. Sollten die beiden sich vielleicht über die Gemälde in den vatikanischen Museen oder eher doch über die Globalisierung, wie man sie richtig machen kann, unterhalten haben?
Rom will die Weltherrschaft, davon lassen diese Leute niemals ab. Es war doch so großartig, als sie die schon einmal hatten. Sie konnten Könige und Kaiser ab- und einsetzen. Leute, habt ihr das etwa schon vergessen? Noch gibt’s Geschichtsbücher.
Und was die Skandale, seien sie finanzieller oder sexueller Natur, betrifft: Nichts daran kann überraschen. Mixa ist ein Lehrstück für jeden, der sich nicht verdummen läßt durch den Mainstream. Seltsam war doch eigentlich, daß man den obersten Teufelsaustreiber Roms nicht zum Mixa geschickt hat, nicht wahr? Diese Kerle sind offenbar “krank”, bedürfen psychiatrischer Behandlung (teuer!), während kleinere Chargen Dämonen und Teufel haben, die angeblich von diesen Kerlen ausgetrieben werden. Noch nie aufgefallen?
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Und nun zum Nachdenken: Es gibt eine christliche Gemeinde, ganz sicher. Dort wird die Bibel gelebt. Und es gibt das Gegenstück mit Petersdom und Vatikanbank etc. etc. So wie es Gott gibt, gibt es den Teufel. Und der sitzt in Rom.
Alles klar?
Übrigens: Austreten ist gut, aber es reicht allein nicht, sondern Joh. 3:3-5 ist zwingend erforderlich.
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Nachdenkliche Grüße
Juli 2nd, 2010 at 17:53
Religion und Esotherik macht reich. Priester und Kaiser was kostet die Welt. NICHTS.