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    wirtschaftsfacts.de fragt: Professor Wilhelm Hankel antwortet!

    By Roman | März 21, 2010

    Professor Wilhelm Hankel ist seit Einführung des Euro einer seiner größten deutschen Kritiker. Erst vor einigen Wochen hatte Professor Hankel angekündigt, mit drei Professorenkollegen vor das Bundesverfassungsgericht oder auch bis zum Europäischen Gerichtshof zu ziehen, um Klage einzureichen, falls Griechenland von anderen EU-Ländern – und insbesondere Deutschland – ein Bailout geliefert würde. Der von Finanzminister Schäuble ins Spiel gebrachte „Europäische Stabilitätsfonds“ (EWF) sei nichts weiter als eine „Bad Bank“ auf europäischer Ebene, die zur Verschleierung von Staatsbankrotten ins Leben gerufen würde. So etwas sei auch im Zivilrecht strafbar!

    Interview

    Wirtschaftsfacts.de: Guten Tag, Herr Professor Hankel. Wir freuen uns, dass Sie sich zu diesem Interview bereit erklärt haben.

    Wilhelm Hankel: Guten Tag. Warum nicht?

    Wirtschaftsfacts.de: Lassen Sie uns gleich in die Vollen gehen. Wie sieht die reale Lage in Europa fernab politischer Träumereien tatsächlich aus?

    Wilhelm Hankel: In der Euro-Zone der 16 EU-Länder gibt es 4 Länder mit Leistungsbilanzüberschüssen: Deutschland, Niederlande, Finnland, Österreich, der Rest ist defizitär. Einige von den Schuldenstaaten, wie Griechenland, Spanien, Portugal, Irland stecken in ernsten Schwierigkeiten. Sie müssen Schulden tilgen mit Geld, das sie nicht haben und auch nicht mehr so ohne weiteres bekommen. Ihr Kreditstanding wackelt, Griechenland droht sogar der Staatsbankrott.

    Wirtschaftsfacts.de: Die Griechen scheinen ein Volk zu sein, das wohl keinen besonders großen Hang zum Sparen hat. Könnte das Land gerettet werden durch eine gemeinsame Aktion der EU? Oder verschöbe man das Solvenzproblem dadurch nur in die Zukunft?

    Wilhelm Hankel: Staatshaftung ist in den Verträgen zur Währungsunion ausgeschlossen; jeder Staat ist für seine Zahlungsfähigkeit selbst verantwortlich. Jede andere Regelung, würde die Stabilität des Euro gefährden und den betroffenen Staat zum Protektorat der EU und der Geldgeber machen. Eine Währungsunion ist keine Transferunion, auch wenn einige die Eurozone dafür gehalten haben. Oder noch immer so tun.

    Wirtschaftsfacts.de: Könnten Sie einem deutschen oder französischen Bürger erklären, warum auch nur ein Cent seiner Steuergelder an ein Land fließen soll, das alle europäischen Partner bewusst belogen hat, anstatt ihre Steuergelder in ihren eigenen Ländern in den Erhalt der Infrastruktur, den Bau von Schulen oder den Unterhalt von Universitäten zu stecken?

    Wilhelm Hankel: Europäische Solidarität besteht nicht darin, dass die einen für den Schlendrian der anderen aufkommen, sondern darin, dass alle mit einem gemeinsamen Gut – in diesem Fall der Währung – verantwortlich umgehen. So steht es in den Verträgen, und niemand hat einen Freibrief, sie zu brechen.  Wenn sich Griechenland nicht daran hält, muss es mit den Folgen leben.

    Wirtschaftsfacts.de: Blicken Sie eigentlich noch durch, was auf politischer Bühne gerade vor sich geht? Erst hieß es, die EU wolle unter Führung Deutschlands den Griechen Finanzhilfen gewähren. Dann kam die Idee der Schaffung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) auf. Jetzt wollen die Griechen kein Geld mehr und sagen, sie wenden sich an den IWF um Hilfe.

    Wilhelm Hankel: Das Problem sind weniger die Griechen – die nehmen, was sie kriegen. Das Problem ist unsere deutsche Regierung. Erst hat sie in den Verträgen zur Währungsunion die notwendigen Auflagen zur Sicherung der Euro-Stabilität durchgesetzt: Stabilitätspakt und das Verbot der Haftung für Stabilitätssünder. Jetzt macht sie Vorschläge zu ihrer Aufweichung.  Der von Bundesfinanzminister Schäuble vorgeschlagene „Europäische Stabilitätsfonds“ (EWF) ist nichts weiter als eine „Bad Bank“ auf europäischer Ebene; er würde die Schrottanleihen der Staatskonkurs-Kandidaten ankaufen. Dieser Fonds,  an dem Deutschland hoch beteiligt wäre, hat nichts mit Währung und Stabilität zu tun. Er wäre ein Konkurs-Verschlepper auf Staatenebene. So etwas ist auch im Zivilrecht strafbar!

    Wirtschaftsfacts.de: Ließe sich die EU durch gegenseitige Bailouts der Mitgliedsländer überhaupt aufrecht erhalten? Wenn man Griechenland rettete, wie lange dauerte es bis letztendlich Spanien, Portugal oder ein anderes stark angeschlagenes europäisches Land auf der Bailout-Matte stehen würde?

    Wilhelm Hankel: Die eine „Rettung“ würde das nächste halbe Dutzend weiterer nach sich ziehen.  Am Ende stünde der Ruin der Retter, die Inflationierung des Euro. Möglicherweise sogar das Ende der EU.

    wirtschaftsfacts.de: Könnten Sie sich vorstellen, dass man die Südschiene irgendwann abhängt und den Euro auf die ehemaligen Kernländer Europas beschränkt? Was für Folgen hätte dies?

    Wilhelm Hankel: Eine gemeinsame Währung können sich nur Länder mit ähnlichen Strukturen, Interessen und Problemen leisten. Ihre Leistungsbilanzen müssen einigermaßen ausgeglichen sein. Das war bei den Kernländern der alten EU der Fall, bei den Ländern der Südschiene nie. Man hätte sie nie aufnehmen dürfen. Der Euro lässt sich nur halten, wenn er auf die alten Kernländer beschränkt wird. Die Eurozone steht vor der Wahl, sich gesund zu schrumpfen oder auseinander zu fallen.

    Wirtschaftsfacts.de: Sowohl der französische Franc als auch die deutsche Mark sind seit Kurzem wieder an der New Yorker Börse gelistet. Was sagt Ihnen das?

    Wilhelm Hankel: Zunächst nicht viel. Der Handel mit historischen Aktien besagt auch nicht, dass die alten Firmen wieder aufleben. Das muss aktiv betrieben werden.

    Wirtschaftsfacts.de: Der Maastricht-Vertrag aus dem Jahr 1992 schreibt vor, dass die Defizite der Eurozonenländer 3% des BIPs nicht überschreiten dürfen. Nun werden wir Zeugen von einem griechischen Budgetdefizit in Höhe von 12% des BIPs. In manchen anderen Ländern sieht es nicht viel besser aus. Ist die Eurozone mittel- bis langfristig überhaupt zu retten?

    Wilhelm Hankel: Durchaus, wenn man sie auf Länder mit gleichen Zielen und Problemen beschränkt. Ich sagte schon: auf Länder mit ausgeglichenen Leistungsbilanzen. Das war unsere Warnung bei Einführung des Euro. Wir wollten Europa vor dem sich jetzt abzeichnenden Desaster schützen. Wir waren die guten Europäer, nicht jene, die sich zwar so nennen, aber Europa in die jetzige Sackgasse geführt haben. Und womöglich noch tiefer herein. Der Ausweg liegt hinten, nicht vorne!

    Wirtschaftsfacts.de: Vor einigen Wochen ging die Nachricht durch die internationale Medienlandschaft, dass Sie mit einigen Professorenkollegen vor das Bundesverfassungsgericht oder gar den Europäischen Gerichtshof ziehen würden, wenn Griechenland ein Bailout geleistet würde. Wie steht es damit und wer würde mit ihnen die Klage einreichen?

    Wilhelm Hankel:  Wir „Vier Professoren“ als Euro-Kläger sind ein eingetragener und gemeinnütziger Verein:“Pro Europa  e.V“. Die Berufs-Europäer schwimmen im Geld des Steuerzahlers, wir arbeiten für Bürger, Gemeinwohl und Europa auf eigene Rechnung.  Pour le Roi de Prusse!  Ein paar Spenden auf unser Konto: 01 191 27500 Dresdener Bank/Nürnberg BLZ 760 800 40  würde uns und allen deutschen Bürgern helfen. Denn die Klage muss sein, wenn unsere Regierung, uneinsichtig und unbelehrt  durch die jetzige Krise, an ihrer Politik nach dem Motto weiter für Europa zahlen, auch wenn es darüber untergeht, festhält.

    Wirtschaftsfacts.de: In den Medien liest man des Öfteren, dass die Politik den Spekulanten die Schuld dafür in die Schuhe schiebt, dass Griechenland vor dem Staatsbankrott steht. Haben Spekulanten das Defizit von 12% des BIPs in Griechenland aufgetürmt?

    Wilhelm Hankel:  „Böse Spekulanten am Werk“ ist die Standard-Ausrede für Regierungen, die an ihren Fehlern festhalten. Das Geschäft mit der Spekulation endet an dem Tag, an dem diese Fehler beseitigt werden.

    Wirtschaftsfacts.de: Herr Juncker droht diesen Spekulanten nun mit Folterwerkzeugen. Was auch immer er damit meint, was stellen Sie sich darunter vor?

    Wilhelm Hankel:  Herr Juncker gehört zu den Politikern, die von Europa leben und andere dafür zahlen lassen. Kein Land hat mehr von Europa profitiert als seines. Ich wüsste gern von ihm, wie viel es zurück gegeben hat. Kein sehr überzeugender Vertreter der Anklage!

    Wirtschaftsfacts.de: Sind derartige Verbalaktionen ein Zeichen der Ohnmacht und vergleichbar mit einem angeschossenen Tier, von dem der Jäger weiß, dass es bereits eine Art Blattschuss verpasst bekommen hat?

    Wilhelm Hankel: Geben Sie sich die Antwort selbst.

    Wirtschaftsfacts.de: Wenn die Eurozone scheitern sollte und der Euro aufgegeben werden müsste, wie stellen Sie sich die europäische Zukunft vor?

    Wilhelm Hankel: Es wäre ein Europa ähnlich wie unser kleiner Nachbar, die Schweiz: Ein Verein friedlicher Völker mit nationaler Kultur, Selbstbestimmung und Demokratie. Jede Nation könnte in diesem Europa nach seiner Fasson leben und glücklich sein. Das Märchen, das so etwas im Zeitalter der Globalisierung Vergangenheit wäre, wird gerade durch die jetzige Krise widerlegt.

    wirtschaftsfacts.de: Wir bedanken uns bei Ihnen für dieses Interview und hoffen, dass ihre potenziellen Pläne zur Klageeinreichung vor den relevanten Gerichten von Erfolg gekrönt sein werden und drücken Ihnen beide Daumen für all Ihre Bemühungen.

    Gemeinschaftsarbeit zwischen:

    und

    Topics: Deutschland | 30 Comments »

    30 Responses to “wirtschaftsfacts.de fragt: Professor Wilhelm Hankel antwortet!”

    1. Sinue Says:
      März 21st, 2010 at 16:48

      Meine 10 Euro sind Ihnen sicher, Herr Hankel.
      Wenn Sie durch Ihre Klage Erfolg haben, erlösen Sie uns alle! Ich für meinen Teil werde Ihre Bestreben unterstützen. Denn ich sehe nicht ein hier Steuern für die betrügenden und lügenden Griechen zu zahlen.

    2. Hardy Says:
      März 21st, 2010 at 17:22

      Auch ich werde spenden und hoffen, dass diese Klage von Erfolg gekrönt sein wird.
      Alles Gute für Sie, Prof. Hankel!!!
      Ansonsten könnte man nur aus der EU auswandern, eine andere Alternative würde ich dann nicht mehr sehen.

    3. Kopfberger Says:
      März 21st, 2010 at 17:27

      Was Professor Hankel andeutet ist doch sonnenklar: Kommt Griechenland, kommen die anderen PIGS und dann wird das hier alles schnell mal zu einer sozialistischen Transferempfänger-Union. Vor allem steht das Geld dafür nicht einmal zur Verfügung. Hut ab, Herr Hankel. Möge Ihre Klage Erfolg beschieden sein in unserer aller Namen!!!!!!!!!!! Damit wir dieses Politikerpack endlich loswerden, daß uns nur noch an die Tasche will.

    4. Haarsträhne Says:
      März 21st, 2010 at 17:38

      Herr Hankel bringt alles auf den Punkt.
      Dank geht an ihn für diese ehrlichen und klaren Worte. Etwas, was der heutigen Politik mehr als abgeht. Ich kann diese schleimigen und aalglatten Berufspolitiker, die das Lügen und Betrügen zum Nationalsport erhoben haben einfach nicht mehr ertragen. Alle Leute die dagegen angehen sind mehr als zu unterstützen. Somit auch Herr Hankel!

    5. tradi Says:
      März 21st, 2010 at 17:55

      50 Euro gespendet

      Bonne chance.

      Einer der wenigen wirklichen Vorbilder!
      Hochachtung.

    6. Wernski Says:
      März 21st, 2010 at 18:02

      Ich finde ja ganz toll was Herr Hankel sagt, aber mal ganz ehrlich – was soll das bringen, wenn die EU nur noch auf die Kernländer schrumpft. Dann haben wir die selbe Sch…e in klein mit der ganzen Bevormundung, Gesetzen, Überwachung u.s.w. Nein, nein, die EU und der Euro müssen aufgelöst und eingestanft werden. Ansonsten gibt es keinen Neuanfang!

    7. KleineKatze Says:
      März 21st, 2010 at 18:07

      Schön der Verweis auf Herrn Juncker.
      Abgezockt die anderen (reichen) Länder durch die Öffnung der Tore für Steuerhinterziehung, sich jetzt aber hinstellen und von “Folterinstrumenten” sprechen. Wer hat denn die so genannten Spekulanten zu allen ihren Spielchen in den letzten Jahren überhaupt erst eingeladen? Populistischer geht es nicht mehr.

    8. Rasenmäher Says:
      März 21st, 2010 at 18:23

      Ja zahlt nur für den ganzen Murcks. Ich beschäftige mich derweil mit meinem favorisierten Auswandererland, das außerhalb der EU liegt.

    9. Andaycs Says:
      März 21st, 2010 at 18:35

      Ich bin schon lange überzeugt von Prof Hankels Argumenten.
      Ich danke für seine Arbeit und spende 100 Euro.

    10. Infokrieg.info Says:
      März 21st, 2010 at 20:30

      Mir gefällt auch, dass Prof. Hankel jedem Medium Rede und Antwort steht. Etwa habe ich kürzlich auch in der als rechtsradikal geltenden neuen Monatszeitschrift “Zuerst!” ein sehr ausführliches und interessantes Interview mit ihm gelesen. Sehr kompetenter Mann!

    11. Gaya Says:
      März 21st, 2010 at 20:42

      Ja, ja. Darauf hat man nur warten muessen. Nur weil jemand die Wahrheit spricht und vielleicht auch einmal einem rechts angehauchten Medium ein Interview git wird er dann urplötzlich in die rechte Ecke gestellt.

      Ganz bestimmt wird Herr Hankel, der einmal einer der engsten Mitstreiter des ehemaligen Wirtschaftsministers Karl Schiller und hohen Ranges bei der Bundesbank war, dort einzuordnen sein. Genau dieselbe Posse die man mit Sarrazin abzieht, nur weil er klar und deutlich sagt, was er denkt.

      Anstatt Schleichwerbung für seinen eigenen Popelblock zu machen hätte man ja, wenn man schon ans Bein pissen will, auch einen Link auf die Originaalquelle einstellen können. Aber so sind nun einmal “Macher” unter denen im eigenen Blog keinerlei Infos zu finden sind…

    12. tomtom Says:
      März 22nd, 2010 at 02:06

      Prof Hankels Meinung sind schon immermehr Fachleute, auch aus verschiedenen ecken und Beweggründen:
      Michael de Man: Der Euro vor der Abschaffung ?!
      http://www.godmode-trader.de/nachricht/Der-Euro-vor-der-Abschaffung,a2109333,b605.html

      Andreas Hoose: Deutsche Alternativen: D-Mark oder Staatsbankrott?
      “Allmählich muss man sich fragen, ob unsere Regierung noch ganz bei Trost ist. Da wird allen Ernstes über die Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds (EWF) diskutiert, der künftig im Krisenfall einspringen und Pleitekandidaten wie Griechenland herauspauken soll. ”
      http://www.godmode-trader.de/nachricht/Deutsche-Alternativen-D-Mark-oder-Staatsbankrott,a2112575,b605.html

      Viel Erfolg Herr Prof Hankel, ich bedaure nur das ich nicht so einen Realistischen Wirtschaftsprof bei mein BWL Abschluss(1985) gehabt habe, sondern nur die üblichen Theoretiker. Meine Spende ist unterwegs.

    13. peter Says:
      März 22nd, 2010 at 11:12

      Danke Professor Hankel

    14. Fraud Says:
      März 22nd, 2010 at 11:16

      Damals habe ich Hankel nicht ganz verstanden als er gegen den Euro war. Heute weiß ich er gehört zu den ganz großen Vordenkern. Er hat es kommen sehen und man hat im nicht geglaubt, ihn und seine Kollegen die auch dagegen waren als Pesimisten abgetan.
      Allerdings kann ich mir heute auch wieder nicht vorstellen wie der Euro überhaupt noch zu retten ist. Ein Euro in Kernländern hmmm, das wären dann auch nur die genannten 4 die kein Handelsbilanzdefizit haben. Nicht einmal Frankreich wäre dabei und wo sonst würde man die Grenze ziehen.
      Auch rätselhaft bleibt mir wie Deutschland überhaupt seine Finazen in den Griff bekommen soll. Ironie: Am Ende gehört nicht mal mehr Deutschland als letztes Kernland in den Kreis eben dieser.
      Herzlichen Dank jedenfalls an die beiden Seiten (Wirtschaftsfacts,Infokiregernews) für dieses Interview.

      PS: Sollte Hankel klagen (müssen) werde auch ich unter den Spendern sein.

    15. trallalla Says:
      März 22nd, 2010 at 11:39

      Diese Drecks-EU wird in einem Blutbad enden! Je früher, desto besser!

    16. Teleprompter Says:
      März 22nd, 2010 at 11:48

      Also ich möchte nicht umso früher desto besser in einem Blutbad enden.

      Auch ist diese Ansicht überspitzt, denn wie Hankel selbst sagt, gibt es Alternativen en masse. Eine kleine friedvolle EU mit gemeinsamer Währung, in der starke Staaten unter sich und schwache Staaten unter sich sind. Das wäre mir persönlich schlicht am aller liebsten!

    17. Hermann Says:
      März 22nd, 2010 at 11:50

      Wir bedanken uns bei Prof. Wilhelm Hankel für den selbstlosen Einsatz für die richtige Sache und spendeten heute 250,- Euro. Solange es noch Mitbürger wie Prof. W. Hankel gibt, sollten alle im Deutschland bleiben und ihn lieber unterstützen, anstatt unser Land aufzugeben und auszuwandern!!!

    18. wirtschaftsfacts.de fragt: Professor Wilhelm Hankel antwortet! | Global Change 2009 e.V. Says:
      März 22nd, 2010 at 13:51

      [...] weiter bei wirtschaftsfacts [...]

    19. Karl Says:
      März 22nd, 2010 at 19:05

      Jeder Staat, jedes Staatsvolk, hat ein Recht auf eine eigene Währung und ein eigenes Steuersystem. Von Anfang an wunderte ich mich über die gymnasial dumme Engstirnigkeit, so etwas wie eine WährungsUnion zu verantalten, wo doch jeder klar Denkende weiß, wie heterogen die WirtschDaten der Teilnehmerländer sind und daß man Nationen niemals über einen Kamm scheren kann. Prof. Hankel sei Dank, daß er nicht, wie andere seines Alters, sich daumendrehend zur Ruhe setzt, sondern Verantwortung als Fachmann übernimmt und das tut, wozu die Gewählten offenbar zu feige oder überhaupt gänzlich unfähig sind. –
      Rasch heraus aus dem gymnasial unbedarften Club der EU-Verbrecher!

    20. ralf Says:
      März 22nd, 2010 at 19:23

      Ein herzliches Dankeschön und viel Erfolg bei der Klage gilt Herrn Prof. Hankel. Ich wünsche Ihm Kraft, Gesundheit und persönliches Wohlergehen sowie Standhaftigkeit bei der langwierigen Klage.
      Möge er Recht behalten und Erfolg bekommen!!!

    21. Herero Says:
      März 22nd, 2010 at 20:31

      Deer Euro wurde doch als Gebengewicht zu Dollar und Yen installiert, als Gegbenmacht sozusagen. Wäre er nicht gekommen, dann hätten die spekulanten a là Soros doch noch mehr Möglichkeiten die nationalen Währugen gegeneinander auszupielen und sie täten es, denn es gilt nur ein Ziel, sich zu bereichern.
      Verboten gehören daher weltweit die Leerverkäufe, denn ise sind schlicht Betrug. Man kann icht etwas verkaufen, was man gar nicht besitzt, in der Hoffnung es später wieder billiger erwerben zu können. einfach Betrug und der gehört verboten. Weltweit, aber die USA haben sich noch nie an Spielregeln gehalten, wenn es ihren Interessen zuwiderlief und da liegt der Hund begraben. Der Hegemon befiehlt, die Vasallen gehorchen.

    22. Bernd1964 Says:
      März 22nd, 2010 at 21:36

      Die Ressourcen- und Energie-intensive Globalisierung hat im post peak oil Zeitalter keine Chance auf ein Weiterbestehen. Innerhalb der nächsten 5 Jahre wird deshalb ihr Gegenteil, nämlich eine Entwicklung zur Relokalisierung weltweit einsetzen und für viele Jahrzehnte die beste währungspolitische Lösung sein. Nationale und lokale Währungen werden wieder hoch im Kurs stehen, weil die Warenströme wie einst vornehmlich lokaler Art sein werden müssen. Gegen diese machtvolle, physikalisch verursachte globale Wende werden die Globalisten und Zentralbanker nicht ankommen. Ihr ideologisches Rüstzeug ist deshalb ohne Zukunftsperspektive.

    23. Karl Says:
      März 22nd, 2010 at 22:02

      Daß nach 1945 keinen demokr Staaten die Idee kam, miteinander ein Währungswechselsystem OHNE KURSVERLUSTE zu etablieren – was finanztechnisch leicht möglich gewesen wäre -, ist etwa so dämlich, wie wenn man unter den Kegelschnitten den Kreis 2000 J. lang übersehen hätte. Im Gegensatz zu den techn. und mediz. Fächern, wo die Leute etwas KÖNNEN, begnügten sich die Nationen beim Finanzthema mit “Analysten”, die, ohne jegliche Rechenerfahrung, nach dem Abitur Jura studierten, um dann rasch die wichtigsten Stellen in den Regierungen zu bekleiden. Das war die Malaise. – Jetzt rächt sich dieser juristisch verengte Tunnelblick der EUrokraten.

    24. cal.50 Says:
      März 22nd, 2010 at 23:12

      Brilliante Analyse und gelungene Vermittlung dieser komplizierten Zusammenhänge. Die Mainstreampresse verachte ich mittlerweile für ihre Feigheit; eine alle EU-Bürger angehende > Problematik Eurokrise < vielfältig und differenziert darzustellen. Irgendwann wird man Herausgebern und Redakteuren die Frage stellen, warum habt ihr geschwiegen? Das wird der Zeitpunkt sein, wo die gefakten Produkte der Printmedien und das Fiat money als Toilettenpapierersatz herhalten müssen.
      Herr Hankel – Lob und Anerkennung von einem Laien.
      Eine Spende ist "Pro Europa e. V." sicher.

    25. Margo Says:
      März 24th, 2010 at 10:21

      Hier ein Video von Hankel vom 18.03
      Es geht um Ackermann und die Banken für die in erster Linie die Griechen gerettet werden sollen.
      Allerdings kann ich seine Argumente nicht verstehen warum es nicht schlimm wäre wenn Banken Pleite gehen. Ich sehe das mit einer Banken Pleite und einer Griechenlandpleite anders – ein Dominoeffekt würde eintretten. Was wären Anleihen von Spanien oder Portugal, Italien dann noch wert.
      Die ganzen Derivate darauf – ein Graus
      http://www.youtube.com/watch?v=XE3KzF_grn0&feature=related

      Danke an die Redaktion übrigens für die beiden (Hankel, Rogers) hochkarätigen Interviews.

    26. Margo Says:
      März 24th, 2010 at 10:31

      PS: Ich möchte Herrn Hankel in keiner Weise unrecht tun aber ich glaube in der Welt der Derivate und “modernen” Finanzprodukte also im Casino ist er nicht so zu Hause.
      Weiter frage ich mich noch:
      OK der Euro wird erstmal gerettet (Griechenland tritt und andere sind ausgetretten) also theoretisch – wie geht es dann aber allein in D weiter(?) Die Schuldenlawine wälzt sich doch auch hier in D immer weiter und weiter. Welche Antwort hat Herr Hankel darauf. Irgendwann in nicht ferner Zukunft sind wir doch selbst Griechenland -sogar mit einer eigenen Währung käme es mal soweit.

    27. kennie Says:
      März 24th, 2010 at 11:49

      Meinen herzlichen Dank an Herr Hankel, der ja nicht erst seit gestern vor den Gefahren durch den Euro warnt. Leider ist unsere Politiker-”Elite” dermassen von Ideologie durchsetzt, dass sie sachlichen Argumenten nicht mehr zugänglich ist. Europa ist eben “Staatsräson”, ein Dogma an dem nicht gerüttelt werden darf. Dass man in den Verträgen nichtmal die Möglichkeit eines Austritts vorgesehen hat, zeigt doch dass da naive Ideologen von einem neuen “tausendjährigen Reich” träumen.

      Auf was für wackeligen Füßen dieses Europa wirklich steht sieht man ja jetzt. In Griechenland werden bereits Fahnen verbrannt und deutsche Produkte boykottiert, man beschimpft uns – den größten Nettozahler und Subventionierer dieses niedergewirtschafteten Landes – als Nazis und behauptet sogar noch unsere Banken wären durch Spekulation an dem Debakel schuld. So ist das eben mit Freundschaft, die man sich mit dem Checkbuch kauft – sie ist nichts wert, wenn es brenzlig wird. Künstliche Staatsgebilde, in denen sich der Größenwahn politischer Technokraten ausdrückt, haben in der Vergangenheit noch nie lange gehalten und werden es auch künftig nicht.

    28. Fraud Says:
      März 24th, 2010 at 12:50

      Die Griechen werfen uns vor, dass unsere Banken gegen sie spekulieren.
      Dabei spekuliert der griechische Staat gegen sich selbst !!!
      Die staatseigene griechische Postbank spekuliert mit CDS gegen das eigene Land.
      Da könnte man vor lachen schon fast weinen.
      http://www.zerohedge.com/article/biggest-greek-cds-speculator-has-been-uncovered-culprit-greek-state-controlled-hellenic-post

    29. der heult doch Says:
      Mai 6th, 2010 at 10:51

      Die Betrügenden und lügenden Griechen???
      Wie kann man nur solche Grütze schreiben???

      REGIONALWÄHRUNG (Geld das am Ende einer gewissen Frist an Wert verliert= keine Geldanhäufungen von Privatpersonen mehr, sondern eine glückliche Region!!)statt Länderübergreifender Währungsreformen! Fragt eigentlich mal jemand danach wo das Geld für die letztlich unsinnig kalkulierten Milliardenhilen herkommt. Bei wem verschulden(versklaven)wir uns eigentlich?
      Glaubt denn wirklich noch jemand, dass Griechenland ein Einzelfall ist?
      Eigentlich möchte ich Personen wie Herrn Hankel nur danken, dass sie sich aktiv für eine Deregulierung der Finanzmärkte eingesetzt haben. Denn eigentlich ist dies doch der Keim des Übels.
      Mit dieser Einstellung hat man den vertrauenswürdigen Bänkern doch erst die Erlaubnis gegeben Milliarden zu verwetten.
      Unter der schwarz gelben Koalition sind auch “Leerverkäufe” seit 2010 wieder legal.
      Da kann man doch gleich auf den Verfall einer Währung setzen und profitiert wenn diese sinkt.Ein Wettgeschäft eben. Wer solche Methoden billigt und einigen wenigen die Möglichkeit gibt durch eine Inflation eines Landes noch reicher zu werden ist in meinen Augen ebenso unmoralisch wie der Anbieter solcher Geschäfte.
      Es ist Herrn Hankels Parteizugehörigkeit und seine Karriere die Ihn, in dieser Frage, von Anfang an unglaubwürdig macht.
      Herr Hankel hat ja in seinem Leben schon viel erreicht:
      1)Sonderziehungsrechte des IWF
      2)führte die Terminbörse in Frankfurt/M. ein
      3)Helaba-Skandal
      4)Ausbildungszentrum für Bankiers im westsibirischen Tjumen
      5)und nicht zu vergessen Ihre unzähligen Beratungsaufträge

      Ich stelle nicht Hankels Fachwissen in Frage. Aber seinen Moralischen Standpunkt den er mit diesen Interviews und Internetauftrittenzu unterstreichen versucht.

    30. • Banken Euro und Geld - Video Interviews « Finanzen Blog Says:
      Mai 19th, 2010 at 21:10

      [...] Prof. Wilhelm Hankel antwortet [...]

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