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    43% aller Amerikaner: Weniger als $10k für Renteneintritt

    By Roman | März 10, 2010

    Der Prozentsatz unter den amerikanischen Arbeitnehmern, die praktisch über keine Rentenansparungen verfügen, wuchs im dritten Jahr in Folge, wie aus einer am Dienstag publizierten Analyse hervorgeht. Der prozentuale Anteil unter den Arbeitnehmern, die sagten, dass sie weniger als $10.000 an Ersparnissen besitzen, wuchs auf 43% im Jahr 2010, von 39% im Jahr 2009, wie aus der jährlichen Umfrage namens „Vertrauen in das Rentenalter“ des Employee Benefit Research Institute (EBRI) hervorgeht.

    Diese Angaben exkludieren Werte von in Besitz befindlichen Häusern und festgelegten Pensionsplänen. Der Anteil der Arbeitnehmer, der angab, dass ihm weniger als $1.000 für den Lebensabend zur Verfügung stünde, sprang auf 27% von 20% im Jahr 2009. Das Vertrauen in die Fähigkeit, genug anzusparen für einen komfortablen Lebensabend sank auf 16% unter den Befragten, der zweitschlechteste Wert in der 20-jährigen Geschichte der weitläufig angelegten Umfrage. Die Einstellung der Amerikaner gegenüber dem Rentenalter hat die Entwicklung der Wirtschaft in den letzten Jahren sehr gut abgebildet, und dies scheint auch für das Jahr 2010 zu gelten“, erklärte Jack VanDerhei, Analysedirektor des EBRI und Co-Autor der Studie, in einem Kommentar. Der prozentuale Anteil der Arbeitnehmer, die angaben, dass sie Ansparungen für ihr Rentenalter getätigt hätten, sank auf 69% von 75% in 2009.

    Während VanDerhei den Grund für den Rückgang der aktuellen Sparrate in den hohen Jobverlusten, Hypothekenproblemen und der Aussetzung von 401(k) Plänen der Unternehmen in 2009 ausmachte, fügte er an, dass nicht nur die Wirtschaft allein für diese Situation verantwortlich zeichne. „In den vorherigen Jahren gab es eine ganze Menge an Leuten, die nichts hatten, mit dem sie beginnen konnten“, sagte VanDerhei. Die Lücke zwischen dem, was die Amerikaner gespart haben, und dem, was sie für ihren Lebensabend brauchen würden, zwingt die meisten Arbeitnehmer dazu, ihr Arbeitsleben zu verlängern. Unter Bezugnahme auf die Studie gaben 24% aller Arbeitnehmer an, dass sie ihr geplantes Renteneintrittsalter zeitlich aufgeschoben hätten im vergangenen Jahr, ansteigend von 14% im Jahr 2008. Aber sogar unter Berücksichtigung der wachsenden Ängste über explodierende Gesundheitskosten und den Ausblick für die Arbeitsmärkte, fand die Studie heraus, dass lediglich 46% der Arbeitnehmer bislang überhaupt den Versuch unternommen haben zu kalkulieren, was sie für einen komfortablen Lebensstandard im Alter benötigen. „Die Leute wollen sich darüber einfach keinerlei Gedanken machen“, so VanDerhei.

    „Jeder denkt, dass er oder sie zu jung dafür ist, um darüber nachzudenken, bis sie plötzlich zu alt dafür sind, noch irgendetwas an ihrer Situation zu ändern.“ Im Allgemeinen sagen Finanzplaner, dass die Altersansparungen, inklusive des Empfangs von Sozialversicherungsleistungen und Pensionen, groß genug sein sollten, um ungefähr 80% des vorherigen Einkommens abzudecken. Um dieses Ziel zu erreichen, „müssen die meisten Amerikaner sparen in einer gesunden Spanne zwischen 6% bis 10% (ihrer monatlichen Einkommen)“, sagte Beth McHugh, Vizepräsidentin bei Fidelity Investments. Die Studie machte jedoch deutlich, dass 54% aller Arbeitnehmer mit einigen Formen von Ersparnissen mitteilten, dass sie weniger angespart hätten als $25.000. Das Renteneintrittsalter zu verschieben, ist ein gutes Anzeichen dafür, dass die Leute letztendlich mit der Realität konfrontiert werden. „Die Leute kommen auf den Trichter, dass sie nicht genügend Geld haben”, sagte VanDerhei. „Es ist jedoch immer noch besser, wenn sie sich diesen Realitäten heute stellen, als die Chance beim Schopfe zu packen, mit 65 noch einen Job zu bekommen.“

    Anm.: Wie es in den stark betroffenen und durch die Wirtschaftskrise nahezu vor den Bankrott gestellten Regionen wie beispielsweise Michigan zu einer Verbesserung in Bezug auf die Altersansparungen kommen soll, dürfte ein Rätsel bleiben, wenn man den folgenden Bericht berücksichtigt, der bereits vor einiger Zeit in der Detroit News erschienen ist:

    Blaumänner am seidenen Faden

    Sie kommen morgens um 7:25 Uhr zur Arbeit und viele ihrer Autos sind rostige Mistkarren. Außer dasjenige vom Chef. Er fährt einen Volvo. Wenn sie durch die Tür des Unternehmens Schaefer Screw Products treten ist dort der Feind – die Uhr. Die aufsteigenden Dämpfe von Öl und Lösungsmitteln sind überwältigend. Die Arbeiter wollen nicht hier sein. Das gelbe Licht in der Werkhalle ist entmutigend. Die Alkoholflaschen im von Unkraut überwucherten Hinterhof erzählen einen Teil der hier vor sich gehenden Geschichte. Das Graffiti auf der Toilette, das die „hart arbeitenden Männer“ verurteilt, erzählt den Rest. Die Arbeiter betätigen die Stechuhr um genau 7:30 Uhr, keine Minute später, weil ihnen andernfalls 14 Minuten vom Lohn abgezogen würden – und niemand in Amerika arbeitet 14 Minuten umsonst. Eine stille Resignation überkommt sie, wenn das Brüllen durch das Hochfahren der Schraubenschleifmaschine ertönt. Ob sie nun wollen oder nicht, sie müssen hier sein. Denn nach diesem Ort gibt es keinen Ort. Nicht im heutigen Amerika. Diese Maschinenbaufirma könnte der nächste wackelnde Dominostein in Amerikas produzierendem Sektor sein und somit einen Grund für weitere Arbeitskämpfe der Beschäftigten liefern. Es gibt in der Nähe von Schaefer Screw mindestens sieben weitere Läden, die zur Miete zur Verfügung stehen. Schaefer Screw hat seinen Sitz im Industriegebiet von Garden City nördlich von Ford Road, etwa 2 Meilen westlich von Detroit.

    Mein Bruder  Bill Parker und seine Frau Kim arbeiten dort. Bill, 35, verdiente einst $70,000, indem er Subprime-Hypotheken für Rock Financial an den Mann und die Frau brachte im Jahr 2006. Damals trug er Anzüge, jetzt trägt er ölige Jeans und verdient $8,50 die Stunde für das Zählen und Säubern von Schrauben. Er bekam eine Weihnachtsgeldgratifikation in Höhe von $43,80 und wurde aus seinem Haus geräumt, für das er einst eine Hypothek aufgenommen hatte. „Junge, als ich noch auf der Highschool war, habe ich mehr verdient als heute”, sagte er. Dann wiederholte er den Kampfruf einer ganzen Generation: „Ich bin froh, dass ich überhaupt Arbeit habe“, fügte er an. Schaefer Screw ist ein Unternehmen, dessen Aufbau nun bereits drei Generationen bis ins Jahr 1946 zurückreicht. Eigentlich sollte ein „zum Verkauf“-Schild im Fenster stehen. Die Jobs sollten nach Übersee an Orte wie Guangzhou, Juarez und Bangalore ausgelagert werden, wo die Arbeitskräfte billig sind. Das Ironische an der Sache ist folgendes: Schaefer Screw wäre überhaupt nicht hier, wenn billige chinesische Arbeitskräfte die Fabrik nicht mit Schrauben, Bolzen, Beschlägen und Stutzen beliefern würden. In der 18.580m² großen Werkhalle sitzen Momentaufnahmen des amerikanischen Durchschnittslebens der Verzweiflung: sinkende Löhne, reduzierte Arbeitsstunden, Häuser, die kurz vor dem Zahlungsausfall stehen, ein Unternehmen, das kurz vor dem Bankrott steht und soziale Spannungen zwischen Arbeiternehmern und dem Management.

    „Ich erhielt im Jahr 2001 einen Anruf aus New York“, erinnert sich Eigentümer Mike Szalay, 45, der zusammen mit seinem Bruder Mark die Firma von seinem Vater Sanford übernahm, und der sie wiederum von seinem Vater Mike übernommen hatte. Der Anrufer war ein Wettbewerber, aber auch ein Freund. „Er warnte mich, dass meine Preise zu hoch seien. Er sagte, ein paar Typen aus China würden kommen, um mich platt zu machen. Komm in die Gänge. Die NAFTA ist vor der Tür. Also verschlankte ich meine Produktlinie und sonderte aus, was kaum Profit abwarf. Ich dachte, ich versuche es einfach einmal.”

    NAFTA, die Vereinbarung zu einer nordamerikanischen Freihandelszone, schuf ab 1994 eine zollfreie Region zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Aber dies ist nur ein Teil der Geschichte. Die Welthandelsorganisation (WTO) nahm ihre Arbeit im Jahr 1995 auf leisen Sohlen auf, und ermutigte zur Schaffung einer Art globalen NAFTA, die alles zuließ, außer der Eliminierung der internationalen Handelsbeschränkungen. China wurde im November 2001 aufgenommen und seitdem hat der US-Bundesstaat Michigan fast 400.000 Jobs im produzierenden Gewerbe oder 50% seiner industriellen Arbeitskräfte eingebüßt. „Alles hat seine Wurzel bei den großen Drei [Anm.: GM, Ford und Chrysler]“, sagte Szalay über die zu beklagenden Arbeitsplatzverluste. „Die großen Jungs haben soviel Geld gemacht, sie gewährten den Gewerkschaften, was sie wollten, egal wie es um die Produktivität stand. Sie zahlten einem Typen $28 die Stunde dafür, dass er sich auf einen Besen stützte. Auf diese Weise sickerte das nach unten durch, bis mich meine Arbeiter darum ersuchten, ihnen $20 die Stunde dafür zu bezahlen, dass sie sich auf einen Besen stützen.

    Die Situation wurde indessen derart schlimm, dass sie einen Weg fanden, wie sie es vermeiden könnten, die sich auf den Besen stützenden Arbeiter weiter zu bezahlen. Sie lagerten komplette Fabriken, ganze Industrien nach Übersee aus. „Jetzt ist alles jedoch zu weit gegangen. Wir haben hier gar nichts mehr. Ich stelle hier Leute für Sklavendienste an, nur um weiter zu machen. Und ich habe furchtbare Angst, dass auch dieser Ort umgehen wird. Wie werden wir jemals diese ausstehenden nationalen Schulden zurück bezahlen?  Die Konjunkturpakete? Welche Art von Jobs sollen wir versteuern?“ Schaefer hat momentan 20 Angestellte, ein Rückgang von 40 Arbeitsplätzen, seitdem die WTO-Verträge in Kraft traten. Das Unternehmen wird als Produzent klassifiziert, jedoch werden lediglich 25% aller hergestellten Produkte vor Ort produziert. Welche Wahl hatte man denn? „Ich bin technisch gesehen nicht mehr als ein Vertrieb”, sagte Szalay. Außer den wenigen Maschinisten, die anfallende Bestellung abarbeiten, basieren die Niedriglohntätigkeiten hauptsächlich auf dem Entfernen von Schrauben aus einem Karton, auf dem „Made in China“ steht, dem Zählen und Säubern der Bohrerspitzen und ihrer Verpackung in neue Kartons, auf denen „Made in the United States, Taiwan und China“ steht. Es gibt Maschinen, die dazu in der Lage sind, Schrauben weitaus schneller und effizienter zu zählen und zu säubern, als es ein Mensch ausführen könnte, wie Szalay mitteilte. Allerdings kosten diese Maschinen $50.000 aufwärts und verursachen Kosten durch Wartung und den erforderlichen Einsatz von Software. Im heutigen Amerika ist auf kurze Sicht der Einsatz eines Menschen billiger als derjenige einer Maschine.

    Zur selben Zeit ersuchte Szalay seine ihm unterstehenden Arbeiter um Konzessionen: eine Lohnreduzierung in Höhe von 5% sowie eine Reduzierung der Arbeitsstunden um 20%. In der heutigen Zeit ist das nicht unnormal. Die durchschnittlichen Stundenverdienste für amerikanische Arbeiter sanken im letzten Jahr inflationsbereinigt um nahezu 2%, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Unter den mehr als 8 Millionen Arbeitsplatzverlusten in den vergangenen zwei Jahren, befanden sich allein 2 Millionen an einst gut bezahlten Arbeitsplätzen im produzierenden Sektor. Die Arbeiter sind nicht besonders glücklich mit dieser Entwicklung. Als Szalay zurückfuhr zu seinem Büro, sagte ein Maschinist folgendes über seinen Chef: „Ich bin es dermaßen leid, immer wieder das alte Lied über die Wirtschaft zu hören. Was wird er denn machen? Seinen Hummer gegen einen Porsche eintauschen?” Er tauschte ihn schließlich ein gegen einen Volvo. Für die hier tätigen Arbeitnehmer, ist Szalay der am erreichbarsten unter DEN CHEFS. Und mit DIE CHEFS meinen sie die Köpfe in Washington, D.C., die sich für den Abschluss der Handelsverträge wie auch für die Bankenderegulierungen aussprachen, welche die Arbeitsplätze untergehen und Geld im Nichts verschwinden ließen. Wenn sie von DEN CHEFS sprechen, meinen sie die Wölfe an der Wall Street, die die Häuserblase ankurbelten und die globale Ökonomie fast komplett zum Erliegen brachten. Anstelle des angebrachten Preises dafür zu bezahlen und aus dem Geschäftsleben auszuscheiden, um ihre eigenen Arbeitslosenschecks zu beziehen, wurde den Zauberern an der Wall Street seitens der Politik ein Multimilliarden schwerer Bailout zugesagt. Nun erhalten diese Zauberer erneut unglaubliche Boni, während manche Leute bereits noch düsterere Wolken am Horizont aufziehen sehen.

    Goldman Sachs, die sich im September 2008 nur einen Herzschlag vom Zusammenbruch entfernt sahen, und insgesamt $40 Milliarden an staatlichen Rettungsgeldern erhielt, zahlte ihren Angestellten im Jahr 2009 $16 Milliarden an Boni und anderen Kompensationen aus – im Durchschnitt ungefähr $500.000 pro Arbeitnehmer. Die Bank zahlte lediglich $14 Millionen an Steuern. Zur selben Zeit zeigen die Prognosen der Deutschen Bank, dass sich ein Viertel aller Hausbesitzer mit ihren Hypotheken unter Wasser befindet und RealtyTrac.com berichtete, dass mit 315.000 Zwangsversteigerungen im Januar ein neuer Rekord in den Datenaufzeichnungen für diesen Monat erreicht wurde. Viele Ökonomen prognostizieren überdies ein düsteres Jahr an den Häusermärkten, falls die Löhne und Gehälter und die Arbeitslosenquote sich nicht signifikant verbessern. „Man fühlt, dass die ganze Sache ein großer Betrug ist“, sagte Cindi Borbi, die 59 Jahre alte Kundenbetreuerin, die hinter einem in Rauchwolken eingehüllten Schreibtisch sitzt. Ihr Ehemann nahm sich im vergangenen Jahr das Leben, nachdem er von seiner Zuliefererfirma im Automobilsektor entlassen wurde. Er ließ seine Frau mit einem gebrochenen Herzen, einem Berg an Schulden und einem Haus, für das sie die Hypothekenzahlungen nicht mehr leisten kann, zurück. „Ich schaue mich nach Souterrain um, falls eines erhältlich sein sollte.”

    Amanda Wollschlager, 26, gibt ihr Haus ebenfalls auf. Ihr Ehemann wurde im letzten Jahr aus einer Managerposition bei einem Autozulieferer entlassen. Seine staatliche Arbeitslosenhilfe wird im März auslaufen. Also packen sie ihre Sachen und schnappen ihr Baby, um nach Arizona zu ziehen. „Wir haben gehört, dass es dort Jobs geben soll, hoffentlich“, wie sie sagte. Mike Straw, 42, muss der ehrlichste Mann in ganz Amerika sein. Straw, der die Schule nach der 12. Klasse verließ, verdient $8 pro Stunde, hat wöchentlich allerdings nicht mehr als $75 zum Leben. Bis über beide Ohren verschuldet in Bezug auf die Abzahlung seines Hauses, das nicht länger den Wert aufweist, den er auf das Anwesen schuldet, hat Straw die Entscheidung getroffen, seine Zahlungen weiter aufrecht zu erhalten, anstatt den leichteren Weg eines „Walk away“ zu beschreiten. Warum? Diese Frage wurde ihm oft gestellt. Eine ganze Menge Leute werfen momentan ihre Schulden über Bord, indem sie die Schlüssel ihrer Häuser einfach bei der Bank abgeben. „Eine Menge Leute machen das, ich mache es jedoch nicht”, sagte er. „Falls jedermann sich für einen “Walk away” entscheiden würde, um seine Schulden einfach abzuwerfen, wo würden wir dann erst stehen heute?“ Und mit dieser Aussage ertönte die Pausenglocke.

    Anm.: Altersansparungen dürften nicht mehr großartig drin sein. Denn für die meisten dieser Leute geht es bereits ums nackte Überleben. Und es betrifft immer mehr Regionen und breitet sich wie eine Seuche in den USA aus!

    Topics: USA | 3 Comments »

    3 Responses to “43% aller Amerikaner: Weniger als $10k für Renteneintritt”

    1. Gee Says:
      März 10th, 2010 at 22:47

      Zitat: “„Eine Menge Leute machen das, ich mache es jedoch nicht”, sagte er. „Falls jedermann sich für einen “Walk away” entscheiden würde, um seine Schulden einfach abzuwerfen, wo würden wir dann erst stehen heute?“”
      Der Typ hat es immer noch nicht geschnallt, dass er verarscht wurde. Kann dem noch jemand helfen? Der sollte 12 Monate warten, dann wird er sein Haus für 10% des derzeitigen Wertes erhalten. Falsche treue gegenüber einer Bank. Würde die Bank auch nur einen Moment zögern, wenn er mit seinen Ratenzahlungen in Rückstand gerät? Wohl kaum. Genügend dumme laufen unter der Sonne.

    2. JuliaW. Says:
      März 10th, 2010 at 22:57

      @ Gee

      Nee, in USA ist der glaub ich echt eine Ausnahme.
      Die Leute geben die Schlüssel von allein ab,
      da brauch nicht mal mehr eine Anordnung zu Zwangsversteigerung kommen. Geiler Artikel über
      die Lage der Blaumänner. Fand ich interessant und spiegelt das wieder was jeder in den letzten Jahren schon selbst sehen konnte, wenn er mit offen
      Augen durch die Welt läuft…

    3. Die Deindustrialisierung und ihre Folgen | Deutschland Debatte Bürgerjournalismus Says:
      März 11th, 2010 at 16:03

      [...] „NAFTA, die Vereinbarung zu einer nordamerikanischen Freihandelszone, schuf ab 1994 eine zollfreie Region zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Aber dies ist nur ein Teil der Geschichte. Die Welthandelsorganisation (WTO) nahm ihre Arbeit im Jahr 1995 auf leisen Sohlen auf, und ermutigte zur Schaffung einer Art globalen NAFTA, die alles zuließ, außer der Eliminierung der internationalen Handelsbeschränkungen. China wurde im November 2001 aufgenommen und seitdem hat der US-Bundesstaat Michigan fast 400.000 Jobs im produzierenden Gewerbe oder 50% seiner industriellen Arbeitskräfte eingebüßt. „Alles hat seine Wurzel bei den großen Drei [Anm.: GM, Ford und Chrysler]“, sagte Szalay über die zu beklagenden Arbeitsplatzverluste“, schreibt Wirtschaftsfacts in einem der erschütterndsten Berichte, die je zu finden waren. [...]

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