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Manager fallen bei Pisa-Test durch
By Roman | März 9, 2010
Unter den heute erhaltenen Presseveröffentlichungen findet sich etwas, wovon wir der Ansicht sind, dass die Mitteilung durchaus das Zeug dazu hat, publiziert zu werden. Aus der Veröffentlichung geht hervor, dass die Ergebnisse aus dem zuletzt durchgeführten Pisa-Test für Manager von Harvard Business Manager zutage förderten, dass 70% aller Teilnehmenden nicht die richtige Definition für Cashflow kannten. Auch in anderen Bereichen zeigten sich eklatante Schwächen.
Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des Pisa-Tests für Manager, durchgeführt vom Harvard Business Manager Magazin, förderten in den Chefetagen deutscher Unternehmen frappierende Wissenslücken zu Tage: 70 Prozent der Führungskräfte kannten nicht die korrekte Definition des freien Cashflows, eine der Lieblingskennzahlen von Investoren und Analysten. Auch bei der Frage nach dem Unterschied zwischen der Gewinn- und Verlust-Rechnung und der Bilanz mussten viele Manager passen.
Wir kennen dieses Phänomen aus zahlreichen Kapitalmarktprojekten. Aus diesem Grund haben wir bereits vor einigen Jahren das Standardwerk „100 Finanzkennzahlen“ veröffentlicht, das alle wesentlichen Kennzahlen kompakt auf einen Blick erklärt, sagt Ulrich Wiehle, Geschäftsführer der cometis publishing GmbH & Co. KG. Nach dem Prinzip: „Eine Seite – Eine Kennzahl“ werden die entscheidenden Kennzahlen anschaulich erläutert. Neben der Formel und einem Rechenbeispiel erhält der Leser eine prägnante Erläuterung der Vor- und Nachteile einer jeden Kennzahl. Damit gehören Wissenslücken im Hinblick auf Begriffe wie EBIT, Eigenkapitalquote, Working Capital, Rohertragsmarge oder operativer Cashflow der Vergangenheit an, ergänzt Ulrich Wiehle.
Anm.: Aha, 70 Prozent aller Manager, ja? Was lernen diese „Manager“ an der Universität? Und wie kann man in seinem Beruf in luftigeren Höhen überhaupt bestehen, wenn man sich in diesen Dingen nicht auskennt? Auf welcher Basis trifft man Entscheidungen?
Topics: Deutschland | 4 Comments »



März 9th, 2010 at 16:06
Dieses erinnert mich an billigste manipulation. Da, die bösen Manager, sie können nicht einmal die grundlegenden Dinge – lesen. Aber, das ist gar kein Problem, kaufe doch einfach unser Buch, besuche unser Seminar, oder erwerbe doch einfach unsere Software. Dann wird alles wieder gut. Es kostet dich nur 19,90 Euro, 99 Euro oder 999 Euro. Das ist gar nicht so teuer. Den passenden Link dazu haben wir dir gleich bereit gestellt. Du musst nur noch die Rechnung bezahlen – danke.
März 9th, 2010 at 16:27
Na ja, das sind Ergbnisse aus einer Studie.
Dafür können andere auch nichts.
Ist doch interessant über diese Ergebnisse mal einen kurzen Augenblick nachzudenken. Peinlich ist das schon, da die Fragen ja wohl auch ziemlich direkt gestellt worden sind.
LG,
Mila
März 9th, 2010 at 18:48
Haha!
unserreins – top ausgebildet, weiss was ein cashflow ist und noch soooo vieles mehr- wird immer gesagt, wir hätten keine Praxiserfahrung und deswegen kriege man als Bereufseinsteiger keinen Job, sondern nur Praktika oder Trainees! Das ich nicht lache!
Anstatt gut ausgebildeten Leuten die Chance zu geben, nimmt man lieber erfahrene “Deppen”! Die ganzen Personaler haben echt nen Schatten!
Die Welt is so voller Trottel!
Und Trottel bieten nur Trooteln Stellen an!
Ne kleine Anekdote: Bei einem weiteren frustierten Vorstellungsgrespräch wurde ich gefragt, ob ich statische Investiotnesmodlle kenne.
Ich sage ja, kenne ich!
Haben sie schon mal welche berechnet. Ich sage: ja nach vorgelegten “Praxisbeispielen”!
Ja dann haben sie ja keine Erfahrung!
Ich fage Wie kommen Sie darauf!
Ja weil sie keine Invsitionsrechnung in einem Unternehmen durchgeführt haben.
Ich sage: Wieso? Ist das wichtig? Ändern sich die Modelle denn in der Praxis? Es ändern sich doch nur die Parameter (Kalkulationszins , Laufzeit etc.) und die sind doch sowieso für jedes Unternhmen anders!
Die sagen: Ja das ist richtig, aber sie haben ja noch nicht praktisch gearbeitet!
Ich sage: JA und wenn ich jetzt zehn Jahre Investionsberechnungen in EINEM Unternehmen durchgeführt habe und dann in ein anderes Unternehmen wechsle, die andere Modelle bevorzugen und andere Parameter haben, habe ich dann Erfahrungen?
JA dann hätten sie Erfahrungen!
Ich frage: Aber wieso ist das so wichtig? In dem neuen Unternhemen muss ich mich doch auch einer mir völlig unbekannten Investitoinstruktur unterwerfen, selbst wenn ich zehn Jahre Erfahrungen habe, ich fange also bei Null an!
Das stimmt schon, aber sie hätten dann schon wertvolle Erfahrungen gesammelt!
Ich sag: Aber die nützen mir ja nicht in dem neune unternehmen!
Sie brauchen aber Erfahrungen!
Naja Resultat: Ich wurde aufgrund mangelnder Erfahrungen nicht eingestellt!
Diese kleine Anekodte zeigt, dass die ganzen Personaler einfach bescheuert sind! Nur weil ich Investitionsrechnung nicht in einem Unternhmen, sondern nur außerhalb durchgeführt habe, bin ich weg vom Fenster und soll erstmal Praktika machen!
Statt dessen nehmen sie erfahrene Idioten, die schhon vergessen haben, was ein Cashflow ist!
Liebe Personaler! 90% Aller Investionsrechnungen haben eine mathematische Komplexität, die mit ein bisschen Bruchrechnen, Funktionsgleichungen und Zeitreihen auskommt. Das ist Stoff der 10.Schulklasse! Sie verscheißern sich nur selber mit ihren Einstellungskriterien……..!
Sie brauchen Leute die Ahnung haben und nicht “Erfahrung”!
März 9th, 2010 at 21:27
Ha, ha…also von ungefähr kommt das nicht. Wenn
ich allein mal sacken lasse, was bei uns so in Firma Tag ein Tag aus abgeht, dann wundert mich das Ergebnis dieser Studie nicht.
Die meisten Leute haben ja noch nicht mal mehr
den Mumm nachzufragen, wenn sie was nicht verstehen. Da wird dann lieber so getan, als würde man alles verstehen, obwohl dem gar nicht so ist. In Meetings sitzen die Leute, da wird über Sachen geredet, die gespickt sind mit Denglisch Wörtern, die die Hälfte aller Anwesenden Null verstehen, aber trotzdem so tun, als wüssten sie worum es geht. Da im mittleren Management so viele A….kriecher rumlaufen, wird ein Aufstieg wohl von anderen Dingen abhängen als zu wissen, was Cashflow, Rohertragsmarge und Gewinn- und Verlustrechnung sind. Nur der Titel auf der Visitenkarte zählt, sonst nix. Gibt so viele Strohköpfe die es da hinschaffen, wo man sich einfach nur fragt, wie das sein kann. Die Studie hat recht!