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Papandreou hat die wahren Schuldigen ausgemacht!
By Roman | März 8, 2010
Was der griechische Premierminister Papandreou in seiner heute gehaltenen Rede in Washington von sich gegeben hat, sei hier nachfolgend in den wichtigsten Auszügen beschrieben und kommentiert. Natürlich tragen – gemäß seinen Ausführungen – externe Kräfte die Hauptschuld am Desaster Griechenlands, die er in erster Linie in den bösen Spekulanten ausmacht, die beabsichtigen, sein Land in einen Staatsbankrott zu treiben. Dies ist jedoch noch lange nicht alles. In Papandreous Rede wimmelt es von selbst konstellierten Wahrheiten und zum Teil Blödsinn, wie er haarsträubender kaum sein kann.
Wie bloomberg.com berichtet, hat der griechische Premierminister Papandreou die wahren Schuldigen an der aktuellen Lage Griechenlands nun ausgemacht. Bei den Lesern soll deshalb folgender Artikelschnipsel Berücksichtigung finden:
Der griechische Premierminister George Papandreou zieht Parallelen zu dem Kampf aus dem Jahr 1947, der darauf abzielte, den sich in Europa ausbreitenden Kommunismus zurück zu drängen. Er rief deshalb nach einer transatlantischen Kooperation, um gegen “charakterlose Spekulanten” anzukämpfen, die durch ihr Agieren eine neue globale Finanzkrise auslösen könnten.
Anm.: Hey Papandreou, hier sind News für Dich: Griechenland hat seine ökonomische Malaise also nicht selbst verschuldet, indem es die Märkte, die Europäische Union und die Bürger aller anderen Mitgliedsstaaten Jahre lang wissentlich betrogen hat, über einen viel zu langen Zeitraum vollkommen über seine Verhältnisse lebte und seine Bücher fälschte unter Hilfestellung derselben Spekulanten, die der griechische Premier heute an den Pranger stellt? Wen will dieser Bankrottverwalter mit derartigen Ausführungen beeindrucken? Sein Heil im Angriff zu suchen, wenn man mit dem Rücken bereits zur Wand steht, kann sehr gefährlich werden, denn es heißt auch: beiße nicht die Hand, die Dich streichelt…aber er wird sich der verbalen Hilfeleistungen eines Sarkozy versichert wissen, was ihn wohl dazu ermuntert, heute Worte in den Mund zu nehmen, die ihm die Märkte zu einem späteren Zeitpunkt noch die Kehle runter prügeln könnten. Weiter heißt es:
„Europa und Amerika müssen zu diesen Spekulanten sagen ‘genug ist genug’, die ihren einzigen Fokus auf kurzfristige Gewinne ausrichten, und die schlimmen Folgen und Konsequenzen für das gesamte wirtschaftliche System dabei ausblenden“, sagte er heute in einer Rede in Washington.
Anm.: Und für Griechenland selbst trifft dies nicht zu? Wann sagt die EU zu Griechenland “genug ist genug”? Raus aus der Eurozone Ihr Betrüger! Zu welchem Zeitpunkt hat sich die griechische Regierung jemals Gedanken über die Konsequenzen für alle anderen Mitgliedsländer gemacht, die aus den Bilanzfälschungen des Landes für die Eurozone erwachsen??? Weiter heißt es:
„Eine anhaltende Euro-Krise könnte einen Dominoeffekt anstoßen, was dazu führen würde, die Finanzierungskosten in die Höhe schießen zu lassen für andere Staaten mit großen Budgetdefiziten und zu einer großen Volatilität an den Bond- und Währungsmärkten in der ganzen Welt führen.“
Anm.: Na, wie schön. Er ist sich der Folgen der Aktivitäten seines Landes also bereits bewusst geworden, nachdem die Märkte die Hellas-Bonds auf Talfahrt und die Zinsen parallel up in the sky geschickt haben. Nur verantwortlich will er selbst nicht dafür gemacht werden. Als hätten andere Kräfte als Griechenland selbst die Bilanzfälschung und den aufgedeckten Betrug begangen. Weiter heißt es:
Papandreou und andere Staatslenker wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel haben einen großen Teil der in die Höhe schießenden Finanzierungskosten für Griechenland auf Spekulationen an den Märkten zurückgeführt, anstatt auf die Probleme des Landes, das größte Budgetdefizit unter allen Eurozonen-Staaten in den Griff zu bekommen. Deutschland und Frankreich drängen auf Einschränkungen für “Spekulanten”, die Kreditderivate dafür nutzen, um gegen die ausstehenden griechischen Schulden zu wetten, die im Juni fällig werden, wie offizielle Vertreter heute in Berlin und Brüssel erklärten.
Anm.: Ja, natürlich. Dass Investoren sich ganz simple Sorgen darüber machen könnten, dass sich ihre Investitionen in Hellas-Bonds nicht nur in äußerster Gefahr befinden, sondern sie ihre Anlagen – siehe Argentinien – komplett einbüßen könnten, da Griechenland nach allen zur Verfügung stehenden Maßstäben vor dem Staatsbankrott steht ohne externe Hilfe, das will einmal mehr nicht gesehen werden. Wie im Falle des Aktiencrashs 2008 werden dann die bösen Spekulanten dafür verantwortlich gemacht, dass Fannie Mae bankrott ist und verstaatlicht wird, was der wahre Grund dafür ist, warum Investoren das Papier in Masse auf den Markt geworfen haben. Die Frage ist: Glauben sie es selbst, was sie da von sich geben oder belügen sie sich selbst oder was soll das? Verstehen diese Leute eigentlich die einfachsten Marktmechanismen nicht? Man könnte fast den Eindruck haben. Weiter heißt es:
Papandreou nannte die Märkte für Credit-default Swaps eine “Plage”, die “Griechenland und uns alle heimsucht”. Die Aufsichtsbehörden in den USA und Europa müssen sich auf gemeinsame Regularien einigen, um derartige Aktivitäten einzudämmen, sagte er, oder “ein kleines Problem könnte sich zum Zusammenbruchaspekt innerhalb eines bereits sehr volatilen Systems entwickeln”.
Anm.: Oh, ja. Wie schön. Ein “kleines Problem” nennt er die 600 Billionen Dollar Bombe! Na bitte, jetzt erleben sie erst einmal, welches Monster sie durch ihre Jahre lange Deregulierung der Finanzmärkte selbst geschaffen haben. Dieses Monster holt sie gerade ein und beißt sie in den Allerwertesten. Man darf gespannt sein darauf, wie erfolgreich Herr Papandreou dabei sein wird, den Herren Dimon, Pandit, Moynihan, Blankfein, Ackermann und Co. zu erklären, dass sie doch bitte ihr Derivategeschäft an den Nagel hängen sollen, das bereits 15 Mal größer ist als das Weltbruttosozialprodukt. Götterdämmerung zieht herauf…und die Angst davor, das Heft des Handelns aus den Händen zu verlieren. Nichts anderes wurde seit zwei bis drei Jahren prognostiziert. Als ob sich die Märkte von einem kleinen, bankrotten Bürokraten aus Griechenland die Welt erklären lassen würden. Darauf haben alle noch gewartet. Ich bin gespannt, was in Griechenland erst los sein wird, wenn Papandreou und seine Regierungsmannschaft auf der Abschussrampe Platz genommen haben. Dafür ist wahrlich nicht viel Fantasie nötig. Weiter heißt es:
Papandreou sagte, dass Griechenland wahrscheinlich “harte Zeiten” bevorstünden im Zuge der Ausführung der beschlossenen Kürzungspläne, wenn Verbesserungen “aufgefressen werden durch unerschwingliche Zinsanstiege.”
Anm.: Die kommen so oder so. Wie John Brynjolffson zuletzt erklärte, wird kein Investor, der noch alle sieben Sinne beisammen hat, Euch noch Kapital zur Verfügung stellen, wenn Ihr nicht ordentliche Zinsen bietet für derartige Risikoinvestments. Dies schließt natürlich ebenfalls eine bevorrechtigte Rückzahlung mit ein im Falle eines Staatsbankrotts. Weiter heißt es:
Einige europäische Aufsichtsbehörden stellten die Behauptungen in Frage, dass “Spekulanten hinter dem Absturz der griechischen Bonds stehen. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin teilte heute mit, dass es “bislang keinerlei Beweise” dafür gäbe, dass eine “massive” Spekulationswelle in Form von Credit-default Swaps gegen griechische Bonds im Gange sei.
Anm.: Die Antwort folgt auf dem Fuß. Wer so bankrott ist und dafür externe Kräfte verantwortlich macht, den soll man doch bitte einfach fallen lassen wie eine heiße Kartoffel! Müssen deutsche Steuerzahler denn jetzt auch noch für solch einen Unsinn und Murks in naher Zukunft bluten? Zumal diese „Investitionen“ nichts abwerfen, sondern dem Werfen von gutem Geld in ein schwarzes Loch gleichen, das einfach zu tief reicht auf der Peloponnaise. Es macht den Eindruck, dass einem diese “Staatenlenker” heutezutage nicht einmal den größten ökonomischen Blödsinn ersparen wollen.
Topics: Märkte | 30 Comments »



März 8th, 2010 at 22:41
OK, schmeißen wir Griechenland aus der Eurozone!
Und dann?
Griechenland geht bankrott. Geschieht dieses Betrügern nur recht. Wie kann man auch nur unser erspartes Geld so verprassen- Strafe muss sein.
Ah ja, da kommt mir was! Blöd nur, dass unsere Banken drin hängen, noch blöder, mit unserem Spargeldern.
Auf sein angespartes Geld verzichten? Wer macht das freiwillig von den “Griechenland raus”- Rufern?
Also Bankenrettung 2.0 wäre dann angesagt.
Hmmm, auch keine so tolle Lösung finde ich.
Egal, hauptsache die Griechen- Betrüger sind erstmals draußen, so als Warnschuss.
Wenn so ein Warnschuss mal draußen ist, wird im S und im I von PIIGS die Wirtschaft von ganz alleine anspringen, vor lauter angst die nächsten zu sein.
Oder doch nicht?
Da war doch was mit dem Angstsparen und dem Wirtschaftsaufschwung und dem Export der Deutschen- wenn ich mich nur erinnern könnte.
Egal, die Betrüger gehören raus, es gibt keine weitere Chance!
Betrüger gehören bestraft- Punkt!!
März 8th, 2010 at 23:01
Mich wunderts es ohnehin, warum noch kein Großinvestor eine Klage gegen Griechenland bei Gericht eingereicht hat. Ich meine Bilanzbetrug ist doch eine Straftat und kein Kavaliersdelikt.
Was will der Typ überhaupt in Washington? Ich dachte, der IWF sollte außerhalb des EU-Spielfeldes bleiben. Will der Grieche etwa die EU unter Druck setzen, nach dem Motto, wenn ihr mir nichts gebt, dann hole ich eben den IWF ins EU-Boot.
März 8th, 2010 at 23:05
Im Juni wird GR nicht mehr in der Lage sein, sich zu refinanzieren. Dann werden die anderen aushelfen, die Verträge sind ohnehin das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.
In einem Punkt haben die Kritiker des CDS- Irrsinns allerdings recht: Nirgendwo auf der Welt kann man etwas versichern, was einem nicht gehört.
Nirgendwo kann ich eine Feuerversicherung auf das Haus des Nachbarn abschließen und die Summe kassieren, wenn die Hütte abfackelt.
Bei den CDS geht das aber und aus den Versicherungen wird ein handelbares Gut. Geld aus dem Nichts! DAS gehört m.e. schnellstmöglich abgestellt, denn das öffnet der Verzerrung Tür und Tor.
März 8th, 2010 at 23:13
Die Schulden müssen raus aus dem System, sonst kann sich hier auf Jahre nichts mehr nachhaltig erholen. Ist das so schwer zu verstehen? Wenn Dir eine Zombie-�konomie lieber ist, die in den kommenden Jahren an der Schwelle von 20% bis 25% Arbeitslosigkeit oder mehr pro Land kratzt, dann bitte. Diese ganzen Ma�nahmen wirken nur kurzfristig, verlängern jedoch die Schmerzen aller in dieser Krise.
Und ja, wenn die Banken bankrott gehen, dann gehen sie eben bankrott. Das war in den letzten 400 Jahren so. Warum soll es im Jahr 2010 anders sein. Und wofür? Nur für deren Bondhalter, die sich auf Kosten der Allgemeinheit die Tasche voll machen? Bei manchen scheint die Mär von “too big to fail” tatsächlich angeschlagen zu haben. Aber so etwas nennen wir dann Kapitalismus, obwohl das, was real abgeht, nichts anderes als Staatssozialismus ist, weil keiner den Mut hat, die durch den Kapitalismus disziplinierende Strafe des Bankrotts hin zu nehmen. Statt dessen wird weiter fleiÃ�ig Geld gedruckt. Mal eine Frage: Wie siehts Du die Sache, wenn sich die Wirtschaft nicht erholen sollte und die Inflation irgendwann zusätzlich abhebt? Das soll besser sein, ja? Ich für meinen Teil brauche das nicht…,-) Und das verursachen dann ein paar sich an der Macht festkrallende Bürokraten, die einfach nicht merken, wann der Zenit ihres Handelns überschritten ist.
Ich empfehle in diesem Kontext nochmals das Lesen von:
Starhedgefonds-Manager: “Die ökonomische Erholung leer verkaufen”
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=856
März 8th, 2010 at 23:42
Lieber Roman,
ich würde mir wünschen, dass Sie die ganze Wahrheit schreiben würden.
Weil, “Die Schulden müssen raus aus dem System” eben nur die halbe Wahrheit ist.
Im Umkehrschluss heißt es, die Guthaben müssen raus aus dem System, weil noch immer gilt: Schuld=Geld.
Und das würde eben nicht nur die Bondhalter treffen, sondern auch Sparbücher, Lebensversicherungen, Riester etc.
März 8th, 2010 at 23:50
Na und? Das war auch schon immer so. Wer das nicht begriffen hat und immer noch in Riester anspart, der ist selbst schuld.
Glauben Sie, dass man einen Credit Bust durch Geld drucken aufhalten kann, zumal die ausstehenden Schulden global derart hoch sind wie nie zuvor in der Geschichte?
Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass man diejenigen, die schlecht gewirtschaftet haben auch noch belohnen soll dafür? Und diejenigen bestraft, die solide und nachhaltig mit ihren Finanzen umgehen? Ist das der Weg?
Mit Kapitalismus hat das nichts zu tun. Und egal wie man es nennt, es wird trotzdem scheitern. Mit einem Unterschied – diejenigen, die schlecht gewirtschaftet haben, drücken uns allen anderen, die gut gewirtschaftet haben, ihre Probleme auch noch auf, weil ihre Telefonleitung direkt ins Weiße Haus oder ins Kanzleramt führt. Dadurch wird das Versagen auf die Schultern von uns allen verteilt. Man weiß ja, wie das bei einem Staatsbankrott ist. Bankrott gehen die Bürger, nicht der Staat.
Muss man zu solch einem eklatanten Unsinn ja sagen? Warum?
März 9th, 2010 at 00:09
@ roman
“Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass man diejenigen, die schlecht gewirtschaftet haben auch noch belohnen soll dafür? Und diejenigen bestraft, die solide und nachhaltig mit ihren Finanzen umgehen? Ist das der Weg?”
Deutschland hätte nie diese Exporterfolge feiern können, hätten sich Länder wie die PIIGS nicht verschuldet.
Deutschland war also ein Profiteur von der Lebensweise der PIIGS.
Deutschland hat unter anderem das Guthaben, das den Schulden der PIIGS gegenübersteht. Geld=Schuld!
Was ist gut wirtschaften in Ihren Augen?
Die anderen in die Verschuldung treiben, durch Sozialabbau, Lohndumping etc.?
Ist das Ihre Meinung von gut wirtschaften?
März 9th, 2010 at 00:41
Sie reden an mir vorbei und wollen nicht verstehen. Daher beende ich die Diskussion jetzt. Abschließend verweise ich auf die Ausführungen von EZB-Direktor Jürgen Stark. Habe den Artikel gerade noch fertig gemacht, weil er so wunderbar zu dieser Diskussion passt.
Stark (EZB): EWF verstößt gegen geltendes Recht
http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/03/09/stark-ezb-ewf-verstoesst-gegen-geltendes-recht/
Einen schönen Abend @ all!
März 9th, 2010 at 07:51
@Johannes
“Deutschland hätte nie diese Exporterfolge feiern können, hätten sich Länder wie die PIIGS nicht verschuldet.
Deutschland war also ein Profiteur von der Lebensweise der PIIGS.”
Ja und ????? Was bringt mir dieses Exportweltmeistertum ???? Sicher, einige tausend haben sich damit den Rachen vollgestopft, die haben wirklich profitiert davon. Aber der Normalo hat doch seit Jahren überhaupt keinen Vorteil mehr von diesem fragwürden Weltmeistertitel.
März 9th, 2010 at 08:20
http://dohaislamic.com.qa/engSite/DollarRates.asp
Na also: nach dem FFR an der NYSE sind die DM und die guten alten europäischen Währungen auch in Doha gelistet! Das Ende des Teuros ist nah.
März 9th, 2010 at 10:05
SUCHE EINE MIO EURO!
http://neunzehnhundert84.blogspot.com/2010/03/suche-1-mio.html
März 9th, 2010 at 10:10
@Roman: Ich bin auf dem Gebiet der Volkswirtschaftslehre nicht so bewandert und lese gerne Ihren Kommentar. Bitte nicht ungeduldig werden, irgendwann werde ich und vielleicht weitere Interessierte begreifen. Jede Diskussion hilft meinem Verständnis.
@Johannes: Zitat:”Deutschland hätte nie diese Exporterfolge feiern können, hätten sich Länder wie die PIIGS nicht verschuldet.”
Ich habe da aber einen Einwand. Wenn ich Wirtschaftswachstum generiere, indem ich einem anderen, sei es eine Privatperson oder eine Staat (PIIGS) einen Kredit gebe, und bereits vorher schon zu 100% sagen kann, dass dieser Kredit nicht zurück gezahlt werden wird, dann betrüge ich mich selbst. Es ist dummes geschwafel unserer Spitzenpolitiker, angefangen hat es damals mit dem damaligen Kanzler Kohl, welcher den Euro einführen wollte, und von Wirtschaftserfolgen sprach. Wirtschaftswachstum zu generieren, indem ich Kredite einräume, ist nichts anderes als eine Verzweifelungstat. Wachstum generieren um jeden Preis. Das, was Roman sagt, ist doch logisch vernünftig – wenn ich das richtig verstehe. Wer in die falschen Papiere investiert hat, wer also den falschen Leuten sein Vermögen anvertraut hat, der hat nichts anderes gemacht, als sich auf ein Versprechen von Wachstum seines Vermögens eingelassen, und nun muss er dafür bezahlen – mit einer Enttäuschung. Ob dieser “Investor” nun 2 Jahre oder 20 Jahre wartet, sein Geld und/oder die versprochene Investition muss dieser dann abschreiben. Die spanischen Banken z. B. können 30 Jahre warten, vielleicht werden die Häuser im Preis steigen. Wenn sie das Niveau von 2006/2007 erreichen sollten, dann ist das kein wirkliches Wachstum. Die Frage ist nur, ob 30 Jahre warten ausreichend sind, um die Nachfrage zu steigern. Es könnten auch 50 Jahre sein. Bis dahin müsste aber auch in das solideste Haus wieder investiert werden.
Was sind denn die Exporte Deutschlands, welche sich nie in barer Münze auszahlen? Deutschland liefert also an das europäische Ausland Waren und bekommt was dafür? Nichts – denn Griechenland kann nicht bezahlen. Was bekommt Deutschland aus den übrigen PIIGS-Staaten? Vorwürfe, weil man ihnen Waren geliefert habe, welche sie nun nicht bezahlen können. Selbst der dümmste Kaufmann, würde spätestens jetzt, wo offensichtlich wird, dass der Kunde entweder nicht zahlen kann oder zahlen will, sofort die Warenlieferungen einstellen. Eventuell würde er Waren liefern, aber nur gegen Vorkasse. Wo sind wir denn hier, bei der IKB, welche an einen Insolventen Kunden noch Geld überwiesen hat.
Was machen unsere Politiker, die denken darüber nach, einen Fonds einzurichten. Also Deutschland zahlt Steuergelder in den Fonds und wird dann seine eigenen Waren, welche an Griechenland ausgeliefert werden – wie Waffen -, dann mit seinem eigenen Geld bezahlen. Also ich gehe zur Arbeit stecke mein Geld von der linken in die rechte Hosentasche und sage nach getaner Arbeit zu meiner Frau, der Chef habe mich bezahlt, weil ja Geld in der rechten Hosentasche ist.
Man muss ich intelligent sein, wer schafft es sich selbst so raffiniert zu betrügen.
März 9th, 2010 at 10:43
Ich glaube dieser Papandreou will uns hier etwas ganz anderes verklickern. Die Griechenland-Sache ist doch von den Dimensionen her gesehen ein Klacks im Gegensatz zu der Sch**ße die in den USA zu rutschen begann. Meiner Meinung nach ist das alles nur ein inszeniertes Schauspiel um den EURO als Ganzes gegenüber dem maroden Dollar uninteressant und schlußendlich sogar kaputt zu machen. Dies ist ein Wirtschaftskrieg mit dem einzigen Ziel, den Dollar auf Teufel komm raus zu retten, desshalb jetzt der Angriff der Spekulanten auf Europa – think about it…
März 9th, 2010 at 10:59
@Gee
Lieber Gee,
das ganze hat doch mit Volkswirtschaftslehre nichts mehr zu tun.
Wenn man die Theorien von Ludwig von Mises oder von Hayek befolgen
würde, wären solche Kreditexzesse gar nicht möglich, und wenn, dann
gäbe es eine saubere Marktbereinigung.
Die Griechen sind meiner Meinung nach nicht die Hauptverantwortlichen dieser Misere,
sondern auch die EU, die ein Auge zugedrückt hat, und Goldmann Sachs,
die die wirtschaftlichen Zahlen Griechenlands frisiert hat.
Denn für ein Betrug gehören immer 2 Parteien, nämlich, derjenige der betrügt, und
derjenige der es naiv glauben tut.
März 9th, 2010 at 11:02
@fred: Real gesehen ist 1 Dollar = 1 Euro. Der Euro wird zu 80 % direkt durch den Dollar abgesichert. die restlichen 20 % sind wohl durch Yen etc. Doch, wie sind der Yen und die übrigen Währungen abesichert? Durch den Dollar. Nach Bretton Woods sollte der Dollar mit Gold und die anderen Währungen durch den Dollar abgesichert sein. Durch die Auflösung des Goldstandards wurde alle Währungen losgelöst von einer Absicherung. Will heißen, ein Blatt Papier aus den USA ist genausviel Wert wie ein Blatt Papier aus der EU.
GR muss Zeit gewinnen. Sie können weder abwerten noch aus der EU raus ohne eine nationale Katastrophe zu erleiden – Generalstreik, Kriegsrecht etc. Das würde den Euro natürlich vollends ruinieren. Denn die anderen PIIGS-Staaten würde im Grunde das gleiche vor den Augen haben. Innerhalb kürzester Zeit würde die Eurozone zusammenbrechen. Die Hoffnung von Polen, Bulagaren etc. wäre dahin. Sie hoffen mit der Einführung des Euro ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Jetzt muss erst eine neue alternative Hoffnung geboren werden. Aber wie, die Menschen glauben der Elite nicht mehr.
Der Dollar ist nicht mehr zu retten und damit keine Währung. Evtl. eine goldhinterlegte Währung. Ich glaube im arabischen Raum soll es soetwas geben. Der Verfall des Dollar kann durch das Militär und Waffenexporte noch herausgezögert werden, mehr nicht.
Ich denke, die westlichen Nationen wollen ihre Uhren synchronisieren für den Kollaps. Wenn eine der Währungen kollabiert, dann kollabieren sie alle. Es stellt sich die Frage, ob die betroffenen Regierungen vorbereitet sind.
Wir sehen das doch an den Konzernen. Hat einer Verluste, dann manipuliert er die Bücher bis zu dem Zeitpunkt, da seine “Konkurrenten”/Mitbewerber ähnliche Probleme haben. Dann rücken sie alle mit den Tatsachen heraus. Was passiert dann mit den Aktien? Nichts. Man sagt, die gesamte Branche sei betroffen.
März 9th, 2010 at 11:03
Hallo
Egal was Papandreou sagt, es ist Fakt und offensichtlich, das gesamte Fianzsystem / Papiergeldsystem ist ein Schwindel und zum Nachteil der Völker. Es dient aber der Hochfinanz und der Politik.
Alle Politiker tragen dieses Systems der Hochfinanz mit und ziehen Ihre Vorteile daraus. Das Volk hat bisher immer noch nicht den eigentlichen Betrug begriffen und das ist die eigentliche Schande. Denn die Hochfinanz und die Politik Eliten ziehen uns das Fell über die Ohren weil wir das Volk es zulassen.
Das Politiker nun gegen das System wettern das Sie selber seit Jahrzehnten unterstützen dient zur Volkverdummung und Beruhigung, denn etwas dagegen getan hat bisher kein Politiker.
Warum sollte man auch etwas gegen seine Könner (Hochfinanz) unternehmen, das system stopft doch den Politiker das Geld in die Taschen und es hält diese politischen Volksverbre..er an der Macht.
Das eigentliche Problem ist das Volk das sich das alles gefallen läßt und nicht kapiert was da gerade abläuft!!!!
Siehe auch NWO = UNO Weltregierung
Nichts gegen als das TUN ist Zustimmung!!!!
März 9th, 2010 at 11:23
Gebe Euch völlig Recht, doch was muss geschehen um den Menschen die NWO richtig verkaufen zu können, so dass Sie es akzeptieren ohne zu Murren wie es einst Rockefeller sagte? Es muss ein totaler Kollaps und eine gigantische Katastrophe geben. Diese wird jedoch meiner Meinung nach gesteuert von den Eliten. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Es geht hierbei nicht mehr um Geld sondern um Enteignung der Massen zu Gunsten einiger weniger und genau das passiert wenn zuerst das alte Europa zerbricht. Schließlich ist das ja auch nicht das erste mal, dass uns Europäern dieses Schicksal blüht, man betrachte nur mal die genauen Abläufe und Fakten, wie es zu den beiden Weltkriegen auf diesem Kontinent gekommen ist und wer schlußendlich davon profitierte. Das System ist im Eimer, ich glaube da sind wir uns alle einig, die Frage ist nur: sind das jetzt alles nur Symptome was gerade abgeht in der Welt, oder ist es ein kontrollierter Reset Richtung Versklavung und NWO?
Grüsse von fred….
März 9th, 2010 at 11:40
@WirtschaftsMatrix: Zitat: “Die Griechen sind meiner Meinung nach nicht die Hauptverantwortlichen dieser Misere,
sondern auch die EU, die ein Auge zugedrückt hat, und Goldmann Sachs,
die die wirtschaftlichen Zahlen Griechenlands frisiert hat.”
Da bin ich aber ganz anderer Meinung. Die Griechen haben einen Vertrag mit ihren Partnern aus der EU. Man muss auch ein gewisses Maß an Vertrauen haben.
Goldman Sachs war nur ein Handlanger. Nein, GR trägt für den Betrug 100% die Verantwortung.
Wenn ich mit dir die Lieferung eines Fernsehers vereinbare und du bestellts ein Radio und lieferst es an mich, dann kann doch der Radiohersteller nichts dafür. GR hat den Betrug zu 100 % zu verantworten.
März 9th, 2010 at 11:50
@fred: Zitat: “sind das jetzt alles nur Symptome was gerade abgeht in der Welt, oder ist es ein kontrollierter Reset Richtung Versklavung und NWO?”
Die Elite sind Kontrollfreaks. Sollte etwas nicht nach ihren Plänen laufen, dann würden sie schon tätig werden. Also: Kontrolliert “shut down”.
Andreas Clauss hat die Lösung breits gennant. Man muss aus dem Spiel aussteigen. Wie? Seht zu, dass ihr ein Netzwerk um euch herum aufbaut, so dass ihr möglichst wenig Geld benötigt. Idealfall: Leben ohne Geld. Helft vor allem anderen interssierten dabei. Nur gemeinsam ist es zu schaffen.
Geld sagt nur aus, dass man von Rockefeller & Co abhängig ist.
In gewisser Weise hat Rockefeller recht. Wir brauchen ihn, weil wir in Beziehungsaufbau und -pflege zu stümpern geworden sind. Wir kompensieren es mit Geld – Formalisierung der Beziehung.
März 9th, 2010 at 14:44
Also ich für meinen Teil habe keine Lust darauf, die Griechen durch meine Steuerzahlungen zu unterstützen. Auch wenn die Eurozone auseinanderfällt. Im Endeffekt kann nichts zusammengefügt werden, was nicht zusammen gehört. Und den Griechen wird es auch nichts nutzen im Euro zu bleiben. Sie machen sich auf Gedeih und Verderb abhängig von EU-Institutionen, ohne das Heft noch selbst in der Hand zu haben. Gilt übrigens für all diese anderen angeschlagenen Länder in der EU. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
März 9th, 2010 at 14:54
@Maja: Zitat: “Also ich für meinen Teil habe keine Lust darauf, die Griechen durch meine Steuerzahlungen zu unterstützen.”
Wenn du ein Rezept hast, wie du das anstellen willst, dann sage mir doch bitte, bitte Bescheid!
März 9th, 2010 at 18:22
Lieber Gee,
ich habe nie behauptet, dass Roman unrecht hätte.
Ich habe lediglich behauptet, er schreibt nur die halbe Wahrheit.
Schulden ausbuchen heißt AUCH Geldvermögen vernichten.
Buchst Du Griechische Schulden aus, MUSS auf der anderen Seite Vermögen vernichtet werden, damit Aktiva=Passiva.
Und ja, wir alle haben Geld an unzuverlässige Schuldner verliehen. Nur das hat keiner von uns in der Hand. Oder weißt Du, ob Deine Lebensversicherung, Deine Bank etc. DEIN Geld in griechische Papiere angelegt hat?
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist recht hoch.
Und jeder der nach Schuldenausbuchung ruft und etwas angespart hat (oder auch nicht), sollte sich bewußt sein, dass er dafür bezahlen muss
März 9th, 2010 at 19:08
@Johannes: Ich wollte dir nicht unterstellen, du hättest Romans Aussage in Zweifel gezogen. Nein, dein Kommentar hat mir einen logischen Aspekt, den ich selber nicht gesehen haben, vor Augen geführt.
Zitat: “Oder weißt Du, ob Deine Lebensversicherung, Deine Bank etc. DEIN Geld in griechische Papiere angelegt hat?”
Ja, das weiß ich zu 100%. Ich habe bereits reagiert und mein Geld wenn auch mit Verlust aus allen langfristigen Anlagen abgehoben. Das Spiel hier ist ernst, es geht um unser Leben.
März 9th, 2010 at 19:19
1.Als Grieche moechte ich mich bei den Kommentatoren bedanken die nicht in der “Teile und Herrsche” falle hereinfallen.
2.Als Mensch bin ich sehr froh dass viele sehen, wissen und verstehen was hier wirklich “gespielt” wird.
Mit freundlichen Gruessen
März 9th, 2010 at 20:02
@ Gee
“Ja, das weiß ich zu 100%. Ich habe bereits reagiert und mein Geld wenn auch mit Verlust aus allen langfristigen Anlagen abgehoben.”
Willkommen im Club!
Blöd ist nur, dass man sich vor höheren Steuern/Abgaben von Staatseite nicht so einfach schützen kann, sollte “der Staat” wieder als rettender “Engel” einspringen, oder die EZB griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren.
Wir hängen irgendwie alle mit drinnen, mancher weniger (wie wir
), manche etwas mehr.
März 9th, 2010 at 20:16
@Johannes: Ja, das mit der Steuer ist so eine Sache. Ich freue mich, wenn ich Steuern bezahlen darf. Das setzt nämlich voraus, dass man ein entsprechendes Einkommen hat.
Zumindest können wir sicher sein, dass unser (erspartes) Geld für den Krieg in Afghanistan, Irak und ggf. Iran nicht verwendet werden kann. Ich weiß, dass die Steuer auch für Krieg verwendet werden kann. Aber zumindest habe ich (wir) einen gewissen Beitrag geleistet, dass der Krieg eben nicht solange dauert.
Würde jeder sein Guthaben auflösen, wäre diese Sache beseitigt. Keine Steuererhöhung, weil kein Banken Bail-Out, weil keine Spekulation.
März 9th, 2010 at 20:55
Lieber Gee,
ja, weit haben wir es gebracht. Froh zu sein, ein Einkommen zu haben, dass steuerpflichtig ist.
Und ja, würde jeder sein Guthaben auflösen wäre die Sache erledigt- Systemcrash.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob es uns danach wirklich besser gehen würde.
März 9th, 2010 at 21:19
@ Johannes
Ich hoffe, Du hast gestern meinen Kommentar nicht in den falschen Hals bekommen. Ich hatte nur das Gefühl, dass wir etwas aneinander vorbei geredet haben. Was Du sagtest, ist natürlich auch richtig. Wer letztendlich auf den Schulden sitzt, wird sie abschreiben müssen. Daran krittele ich auch gar nicht herum. Worum es mir einmal mehr geht, ist der Hinweis darauf, dass diejenigen die Konsequenzen für ihre faulen Investments zu tragen haben in einem kapitalistischen System, die diese Investititionen eingegangen sind. Es gibt keinerlei einschränkende und disziplinierende Aspekte mehr in diesem System, weil der Staat (= wir) ja für alles haften und aufgeladen bekommen. Und das ist kein Kapitalismus. Ohne disziplinierenden Bankrott kein Kapitalismus. Und ja, es MUSS in diesen Zeiten nachgedacht werden. Die Verantwortung einfach nur zu delegieren an Leute, die selbst keine Ahnung haben, was sie da tun oder es tun, weil sie nicht von der Macht lassen wollen, reicht nicht mehr. Auch hat dies mit einem “mündigen” Bürger nichts mehr zu tun. Ein “mündiger” Bürger denkt selbst und handelt entsprechend danach. Dazu gehört sicherlich, dass man seine Anlagen in Dingen wie Riester nicht fest geparkt hat. Aber das pfeifen ja selbst bereits die Spatzen von den Dächern der Verbraucherschutzorganisationen.,-)
Grüße,
Roman
März 10th, 2010 at 08:53
Lieber Roman,
nein, habe ich nicht in den falschen Hals bekommen und bin zudem schon einiges gewohnt in Bezug auf meine Kommentare!
Ja, es sollte so sein, dass fehlgeschlagene Investitionen Konsequenzen haben sollten.
Nur wäre es bei mir so, dass in einem Bankencrash nicht ich fehlinvestiert hätte, sondern meine Bank.
Zum Handkuss würde dennoch ich kommen, obwohl ich z.B. nur ein kleines Sparbuch oder ein Konto mit Guthaben vorzuweisen habe.
Ich stimme Dir ja voll und ganz zu, dass es zu einer Entschuldung kommen muss, gebe aber zu bedenken, dass das schätzungsweise max. 5 % der Bevölkerung behirnt hat.
Der große Rest würde es sicher nicht einfach hinnehmen, wenn sein hart Erspartes einfach weg wäre. Noch dazu, wenn er es “maximal sicher” in Form eines Sparbuches angelegt hat.
Eine Welt würde zusammenbrechen.
Das Problem ist einfach, dass die Banken mit UNSEREM Geld spekulieren/fehlinvestieren und wir das oft gar nicht nachvollziehen können.
Wie gesagt, als mündigen Bürger, würde ich in diesem Fall, max. 5% der Bevölkerung benennen.
März 10th, 2010 at 10:36
@Johannes: Zitat: “ja, weit haben wir es gebracht. Froh zu sein, ein Einkommen zu haben, dass steuerpflichtig ist.”
In der Not frisst der Teufel fliegen.
“Ich bin mir nur nicht sicher, ob es uns danach wirklich besser gehen würde.” Nun, die Enttäuschung wäre groß, doch nur so kann ein Neuanfang stattfinden. Das ist immer noch besser, als wenn man 20 Jahre dahinsiecht. An dem Neuanfang kommt man nicht vorbei.
Mal abgesehen davon, dass die sog. Guthaben bereits aufgezehrt sind. Der Sparer will es nur nicht wahrhaben. Es ist so, als ob einer beklaut worden wäre, der nun hofft, wenn er nicht in seine Geldbörse schaut, dass alles in Ordnung sei.
Was bedeutet es denn, wenn die Geldmenge steigt? Wenn der Staat seine Verbindlichkeiten steigert, dann verfrühstückt er die Güter des Sparers. Später, wenn dann die Inflation steigt, und das wird sie, spätestens dann wird dem Sparer klar, dass er wieder einmal der Dumme war. Es geht also nicht darum, ob die Schulden aus dem System gespült werden. Da ist man wohl gerade dabei. Das ist das geringste Problem. Die Kontrolle darüber hat der Staat. Die Frage ist, wer den Preis bezahlt.